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Regionale Wertschöpfung

Wir wollen die gesamte Regionale Wertschöpfungskette in den Blick nehmen – von der Erzeugung über die Weiterverarbeitung, das Endprodukt und den Handel bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Staatsminister Wolfram Günther

Im Koalitionsvertrag haben wir festgehalten, dass Wertschöpfungsketten in der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft gestärkt, regionale Wirtschaftskreisläufe gefördert und der Ausbau regionaler Verarbeitungs- und Vermarktungsstrategien unterstützt werden sollen. Wir setzen die Unterstützung von Ernährungswirtschaft und -handwerk, Direktvermarktung, regionaler Produzentinnen und Produzenten sowie Initiativen unter Berücksichtigung des EU-Beihilferechts im Hinblick auf Investitionen, Innovationen, Vernetzung sowie Absatzförderung fort. Auch Informationsangebote wie das Regionalportal regionales.sachsen.de bleiben erhalten und werden fortlaufend optimiert.

Zur Unterstützung regionaler Initiativen und Interessengruppen beim Aufbau neuer regionaler Kooperationen und Strukturen setzen wir zudem auf die Etablierung zusätzlicher Angebote und nehmen weitere relevante Themenfelder in den Blick.

Neue Schwerpunkte

  • Unterstützung für neue Bio-Regio-Modellregionen
  • Unterstützung der Verwendung von mehr bio-regionalen Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung
  • Förderung der Vernetzung der bio-regionalen Land- und Ernährungswirtschaft
  • Einrichtung einer Agentur für Agrarmarketing

Aktuelles

Teller mit einem Fischgericht
© SMEKUL

„Reuse & Rebe: Sachsens Schätze neu interpretiert“

Sächsischer Karpfen gebeizt, gebacken, gebraten, als Frühlingsrolle und Mousse, dazu korrespondierende sächsische Weine – das waren die wichtigsten Komponenten eines Menüs und zugleich der „Einstieg“ in einen angeregten Austausch zwischen UnternehmerInnen der Fischwirtschaft und der Gastronomie zum Start in die Karpfensaison 2021. Eingeladen hatte Staatsminister Wolfram Günther am 15.9.21 zu diesem Vernetzungstreffen auf das Schloss Wackerbarth. Die TeilnehmerInnen nutzten gern dieses Angebot zu einem fachlichen Erfahrungsaustausch und knüpften Kontakte zu potentiellen GeschäftspartnerInnen. VertreterInnen der Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien GmbH präsentierten die neuentwickelte Marke „Lausitzer Fisch“. Vorgestellt wurde auch ein Film zum Thema Karpfen, der VerbraucherInnen zeigt, was kulinarisch in ihm steckt (Link zum Film). Alles in allem ein konstruktiver Abend zur Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten für mehr Fisch und Wein aus Sachsen – so das Feedback der TeilnehmerInnen.

Regionalfenster
© SMEKUL

Regionale Lebensmittel aus Sachsen im Supermarkt leicht erkennen

Das Regionalfenster ist eine bewährte und unabhängig kontrollierte Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel. Neu ist: Jetzt können Lebensmittel aus Sachsen mit dem Sächsischen Regionalfenster gekennzeichnet werden. Das gibt es nur für Lebensmittel aus Sachsen und es ist durch das bunte Landessignet beim Einkauf gut erkennbar. Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Eier, Milch und viele andere sächsische gekennzeichnete Lebensmittel werden die VerbraucherInnen so leicht von nicht-regionalen Angeboten unterscheiden können. Anfragen an Wilhelm Jennissen, Referat 32, 0351-56423204, wilhelm.jennissen@smul.sachsen.de

Logo der Denkwerkstatt
© Denkwerkstatt Food

Erfolgreiche Landwirtschaft 2025 braucht neue Ideen

Impulsworkshopreihe für Erfolg in der Direktvermarktung - Diskutieren Sie mit Experten und Prakikern aktuelle Trendthemen! Ein Angebot der Denkwerkstatt-Food für eine erfolgreiche Direktvermarkter-Praxis!

Auf dem Bild sind verschiedene Gemüsearten zu sehen
© Manja Neubert

Jetzt mitmachen an der Umfrage “Wie regional ist ihr Einkauf?”

In 5 Minuten ein Statement für Lebensmittel aus regionaler Landwirtschaft setzen und dabei an einem Forschungsprojekt von TU Dresden und Umweltzentrum Dresden mitwirken? Ja, das geht und zwar hier und jetzt.

es ist ein Feld zu sehen mit weißen und blauen Lupinen
© BLE/Dominic Menzler

1. Aufruf Bio-Regio-Modellregionen

In unseren Bio-Regio-Modellregionen finden sich Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Land- und Ernährungswirtschaft sowie Regionalentwicklung zusammen, um in ihren Regionen individuelle Konzepte zur regionalen Wertschöpfung, vorzugsweise auch mit Bio-Lebensmitteln, umzusetzen und regionale Wertschöpfungsketten zum Wohle aller zu verstetigen. Im Zeitraum vom 03.05. - 02.08.21 können Konzepte eingereicht werden.

Tablett mit einen Teller mit Mittagessen
© BLE/Dominic Menzler

Musterleistungsbild Bio-Regio-Kantine

Ab April 2021 ist die Firma Ecozept Deutschland GbR mit der Erarbeitung des Musterleistungsbildes »Bio-Regio-Kantine« beauftragt. Ziel ist es ausschreibende Stellen der öffentlichen Hand mit rechtssicheren Handlungsempfehlungen zur Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren für mehr regionale und Bio-Produkte in der Gemeinschaftsverpflegung, zu unterstützen.

© LfULG

Machbarkeitsstudie: Regionale Wertschöpfungsketten für landwirtschaftliche Produkte (REGINA)

Im Januar 2021 startete das Projekt REGINA. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie sollen Ansätze zur Stärkung regionaler Wertschöpfung erarbeitet werden und die Ergebnisse in den Wissentransfer einfließen.

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