Vergleichsgebiet 9 - Leipziger Tieflandsbucht

Kaltzeitliche Lössanwehungen bilden hier vornehmlich die Grundlage der Bodenbildung. Vorherrschend sind Lößböden der Standorteinheiten Lö2 bis Lö4. Vereinzelt treten auch bessere D-Standorte (D4 bis D6) auf.

landwirtschaftliche Nutzfläche: ca. 136.000 ha
durchschnittlicher Grünlandanteil: ca. 9 %
landwirtschaftliche Vergleichszahl: Ø 51 (Wertespanne: 34 bis 83)

Die Leipziger Tieflandsbucht ist zum Teil völlig eben und wird vom Binnenlandklima, auch mitteldeutsches Trockenklima genannt, beeinflusst. Die Böden des Vergleichsgebietes besitzen überwiegend gute bis sehr gute natürliche Standorteigenschaften und verfügen somit über eine überdurchschnittliche Ertragsfähigkeit. Typisch für das Vergleichsgebiet sind weithin ausgeräumte Ackerflächen sowie massive Veränderungen durch jahrzehntelangen Braunkohleabbau. Die rekultivierten Kippenflächen sind immer Standorte geringerer Qualität.

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