Vergleichsgebiet 2 - Oberlausitzer Platte, Zittauer Becken und Oberlausitzer Bergland

Relativ tiefgründige Böden pleistozäner Herkunft, vorherrschende Standorteinheiten Lö3 bis Lö5 (im nördlichen Teil) und Lö5 und Lö6 (im südlichen Teil) bilden die pedogenen Voraussetzungen für die Landwirtschaft.

landwirtschaftliche Nutzfläche: ca. 42.000 ha
durchschnittlicher Grünlandanteil: ca. 15 %
landwirtschaftliche Vergleichszahl: Ø 42 (Wertespanne: 29 - 59)

Charakterisiert durch das mitteldeutsche Berg- und Hügellandklima liegt dieses Gebiet im Südosten Sachsens. Der nördliche Teil wird von Braunerden des Löß dominiert, während der südliche Teil durch stärker verwitterte rostfarbene Böden geprägt wird. Begünstigt durch die größtenteils guten bis mittleren Acker- und Grünlandböden ist im Vergleichsgebiet ein breit angelegtes Produktionsspektrum von Marktfrüchten über die nahezu gesamte Palette tierischer Produkte, einschließlich Fischproduktion vorhanden. Das Vergleichsgebiet stellt sich als eine ausgeprägte Agrarlandschaft mit geringem Waldanteil und günstigen Bedingungen für eine landwirtschaftliche Nutzung dar.

zurück zum Seitenanfang