Vergleichsgebiet 7 - Mittelsächsisches Hügelland

Das Mittelsächsische Hügelland ist ein Teilgebiet des sächsischen Lössgebietes. Durch höhere Niederschlagsmengen und damit auch stärker Verwitterung des Lösses unterscheidet sich dieses Gebiet von der Mittelsächsischen Platte vornehmlich durch geringere Bodenqualitäten mit Standorteinheiten Lö5 und Lö6.

landwirtschaftliche Nutzfläche: ca. 94.000 ha
durchschnittlicher Grünlandanteil: ca. 14 %
landwirtschaftliche Vergleichszahl: Ø 44 (Wertebereich: 25 - 57)

Im Vergleichsgebiet dominieren hochertragsfähige Böden, die ein breit angelegtes Produktionsspektrum an Marktfrüchten zulassen. Die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen wird von einem hohen Anteil Ackerland bestimmt, wobei äußerlich sichtbar das Landschaftsbild durch überdimensionierte Ackerschläge geprägt wird. Typisch für das Vergleichsgebiet ist die Anordnung der Ackerflächen auf den meist nur leicht geneigten Plateaulagen, während sich das Grünland fast ausnahmslos auf stark geneigten Hängen und in Ortslagen befindet.

zurück zum Seitenanfang