Ergebnisse in ausgewählten Bundesländern
Hier finden Sie die zu einem Gesamtdatenbestand zusammengeführten Daten über die Betriebsstruktur und Wirtschaftlichkeit von Veredlungsbetrieben der einzelnen Bundesländer.
Wirtschaftsjahr 2023/24
Für das Wirtschaftsjahr 2023/24 standen BMLEH-Jahresabschlüsse von insgesamt 255 Betrieben zur Verfügung. Sie erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 74.495 €/AK. Die Liquidität konnte aus betrieblicher Wirtschaftskraft gesichert und die eingesetzten Produktionsfaktoren vollständig entlohnt werden.
Die spezialisierten Schweineaufzuchtbetriebe erreichten das beste Ergebnis, die spezialisierten Schweinemastbetriebe hingegen ein wesentlich niedrigeres. Innerhalb der Betriebstypen differierte der Unternehmenserfolg noch stärker als zwischen ihnen.
Die Geflügelmastbetriebe weisen im Vergleich zu den Legehennenbetrieben je Arbeitskraft den dreifachen Viehbesatz, die doppelte Vermögens- sowie die 1,7-fache Flächenausstattung auf. Hinsichtlich Kapitalstruktur und -entwicklung verzeichneten sie das stabilere Fundament.
Wirtschaftsjahr 2022/23
Die ausgewerteten 284 Schweine haltenden Betriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 56.934 €/AK.
Schweineaufzuchtbetriebe konnten im Mittel der Stichprobe 27 lebend geborene Ferkel je Zuchtsau produzieren. Das durchschnittliche Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand betrug bei diesen Betrieben 63.555 €/AK.
Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand der 107 ausgewerteten Schweinemastbetriebe belief sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 auf 52.253 €/AK.
Für das Wirtschaftsjahr 2022/23 standen BMEL-Jahresabschlüsse von insgesamt 62 spezialisierten Geflügelbetrieben zur Verfügung. Die Geflügelmastbetriebe weisen im Vergleich zu den Legehennenbetrieben je Arbeitskraft den dreifachen Viehbesatz, die 2,4-fache Flächenausstattung sowie die 2,6-fache Vermögensausstattung aus. Sie verzeichnen hinsichtlich Kapitalstruktur und -entwicklung das stabilere Fundament.
Wirtschaftsjahr 2021/22
Die anhaltend prekäre wirtschaftliche Lage der 368 analysierten Schweinebetriebe im Jahr 2021/2 spiegelt sich in knapper Liquidität, zunehmender Verschuldung und einer Entlohnung der eingesetzten Produktionsfaktoren zu nur 72,8 % wider.
Für das Wirtschaftsjahr 2021/22 standen BMEL-Jahresabschlüsse von insgesamt 59 Geflügelbetrieben zur Verfügung. Die Geflügelmastbetriebe weisen im Vergleich zu den Legehennenbetrieben je Arbeitskraft den dreifachen Viehbesatz, die 2,7-fache Flächenausstattung sowie die annähernd doppelt so hohe Vermögensausstattung aus. Sie verzeichnen hinsichtlich Kapitalstruktur und -entwicklung das stabilere Fundament.
Kontakt
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 22: GAP, Informationsmanagement
Mike Schirrmacher
Telefon: 0351 2612-2206
E-Mail: mike.schirrmacher@lfulg.sachsen.de
Webseite: https://www.lfulg.sachsen.de