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Ergebnisse in ausgewählten Bundesländern

Hier finden Sie die zu einem Gesamtdatenbestand zusammengeführten Daten über die  Betriebsstruktur und Wirtschaftlichkeit von Veredlungsbetrieben der einzelnen  Bundesländer.

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben ausgewählter Bundesländer gemeinsam ausgewertet. Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen teil.

422 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe (darunter  328 Natürliche Personen im Haupterwerb und 94 Juristische Personen) fanden Berücksichtigung.

Die 363 insgesamt ausgewerteten Schweinebetriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 43.758 €/AK. Die Wirtschaftskraft reichte aus, um die Liquidität vollumfänglich zu sichern und die eingesetzten Produktionsfaktoren vollständig zu entlohnen.

Geflügel haltende Betriebe erzielten einen Gesamtarbeitsertrag von durchschnittlich 43.000 € je Arbeitskraft und eine Gesamtkapitalrendite von über 6 %, die Rendite war damit ähnlich wie bei anderen Veredlungsbetrieben. Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich die Ergebnisse nur leicht. Mit etwa gleichen Tierbeständen blieben Betriebsertrag und –aufwand etwa auf dem Vorjahresniveau. 

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben ausgewählter Bundesländer gemeinsam ausgewertet. Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen teil.
483 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe, darunter 366 Natürliche Personen im Haupterwerb und 117 Juristische Personen, fanden Berücksichtigung.

Die 415 insgesamt ausgewerteten Schweinebetriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 44.292 €/AK. Die Wirtschaftskraft reichte aus, um die Liquidität vollumfänglich zu sichern und die eingesetzten Produktionsfaktoren vollständig zu entlohnen.

Geflügel haltende Betriebe erzielten einen Gesamtarbeitsertrag von durchschnittlich 36.000 € je Arbeitskraft und eine Gesamtkapitalrendite von 5,7 %, die Rendite lag damit deutlich unter der von Schweine haltenden Betrieben, aber deutlich über der von Landwirtschaftsbetrieben anderer Produktionsrichtungen.
Sowohl Legehennen- als auch Geflügelmastbetriebe konnten ihre Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr steigern, lediglich bei Geflügelmastbetrieben in der Rechtsform 'natürliche Person' gingen die Gewinne zurück. Mit einem Gesamtarbeitsertrag von über 46.000 €/AK war die Arbeitsrentabilität in dieser Gruppe aber immer noch sehr hoch.

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben ausgewählter Bundesländer gemeinsam ausgewertet. Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen (2015/16) teil.

503 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe, darunter 359 Natürliche Personen im Haupterwerb und 144 Juristische Personen, fanden Berücksichtigung.

Die 420 insgesamt ausgewerteten Schweinebetriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 17,2 T€/AK. Die für Nettoentnahmen und Tilgung erforderlichen liquiden Mittel konnten nicht vollständig erbracht werden. Die eingesetzten Produktionsfaktoren wurden nur zu zwei Dritteln entlohnt.

Unter den Geflügel haltenden Betrieben konnten die Mastbetriebe ihr Betriebsergebnis auf dem Vorjahresniveau halten, Legehennenbetriebe erzielten - nach zwei Jahren mit Verlusten - im Wirtschaftsjahr 2015/16 wieder Gewinne.

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben ausgewählter Bundesländer gemeinsam ausgewertet.
Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 auch die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg teil.
536 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe, darunter 391 Natürliche Personen im Haupterwerb und 143 Juristische Personen, fanden Berücksichtigung.
Im Mittel erzielten die Veredlungsbetriebe ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 28,8 T€/AK.

Die 453 insgesamt ausgewerteten Schweinebetriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 30,3 T€/AK. Die Liquidität war gesichert. Eine vollständige Entlohnung der eingesetzten Produktionsfaktoren wurde nicht erreicht.

Die Arbeitsrentabilität der Geflügel haltenden Betriebe in den ostdeutschen Bundesländern lag im Wirtschaftsjahr 2014/15 mit durchschnittlich 24 T€ Gesamtarbeitsertrag je Arbeitskraft etwas niedriger als bei spezialisierten Schweinebetrieben.
Für Legehennen haltende Betriebe war 2014/15 wieder kein gutes Jahr. Der Preis für Eier ging um etwa 10 % zurück, sie erzielten weniger als 13 T€ Gesamtarbeitsertrag je Arbeitskraft.

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben aus ausgewählten Bundesländern gemeinsam ausgewertet. Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 erstmals auch Bayern und Baden-Württemberg teil.

505 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe, darunter 354 Natürliche Personen im Haupterwerb und 151 Juristische Personen, fanden Berücksichtigung.
Im Mittel erzielten die Betriebe ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 28,9 T€/AK.

Die Auswertung der 35 identischen Veredlungsbetriebe über acht Jahre spiegelt die starken Marktschwankungen wider, denen die Veredlungsbetriebe, insbesondere die Schweinehalter, unterworfen sind. Der stabilisierende Effekt der staatlichen Zulagen und Zuschüsse ist aufgrund der betrieblichen Knappheit an landwirtschaftlicher Nutzfläche und der im Regelfall daran geknüpften Förderpolitik nur von untergeordneter Bedeutung. Gegenüber dem WJ 2012/13 sank das durchschnittliche Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand zwar um gut 5 %, lag jedoch mit 30,8 T€/AK um rund 3,0 T€/AK über dem achtjährigen Mittelwert.

Weitere Informationen im Agrarstatus

Im Diagramm wird die Entwicklung des wirtschaftlichen Ergebnisses in Geflügelbetrieben und aller Betriebe Ostdeutschlands gezeigt. Geflügelmastbetriebe zeigten überdurchschnittliche Werte. Der Trend über alle Gruppen verlief positiv. © LfULG

Grafik: Wirtschaftlichkeit von Geflügelbetrieben (Quelle: Buchführungsergebnisse des Freistaates Sachsen)

Im Diagramm wird die Entwicklung des wirtschaftlichen Ergebnisses in Öko-Betrieben aus Sachsen und Ostdeutschland sowie aller konventionell wirtschaftenden Betriebe gezeigt. In vielen Jahren ist das Ergebnis der Öko-Betriebe unterdurchschnittlich. © LfULG

Grafik: Wirtschaftlichkeit in Öko- und in konventionellen Betrieben (Quelle: Buchführungsergebnisse des Bundes und der Länder)

Es wird die Entwicklung des wirtschaftlichen Ergebnisses von ostdeutschen Schafbetrieben im Vergleich zu der aller ostdeutschen Landwirtschaftsbetriebe gezeigt. Die Schäfer erreichten eine deutlich geringere Wirtschaftlichkeit. © LfULG

Grafik: Wirtschaftlichkeit von Schafbetrieben (Quelle: Buchführungsergebnisse von Test- und Auflagenbetrieben, eigene Zusammenstellung des LfULG)

Es wird die Entwicklung des wirtschaftlichen Ergebnisses in Schweinebetrieben aus Sachsen und Ostdeutschland im Vergleich zu allen Landwirtschaftsbetrieben Sachsens gezeigt. Im Vergleich schwanken die Ergebnisse in den Schweinebetrieben deutlicher. © LfULG

Grafik: Wirtschaftlichkeit von Schweinebetrieben (Quelle: Buchführungsergebnisse von Test- und Auflagenbetrieben, eigene Zusammenstellung des LfULG)

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