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Öko-Betriebe der ostdeutschen Bundesländer

Hier finden Sie die zu einem Gesamtdatenbestand zusammengeführten Daten über die Betriebsstruktur und Wirtschaftlichkeit von ökologisch wirtschaftenden Betrieben der einzelnen Bundesländer.

Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide 40 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Höhere Erzeugerpreise kompensierten die Ertragseinbußen bei Einzelkulturen.

Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um gut ein Viertel unter, der Milchpreis um gut ein Drittel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten Mindererträge durch Mehrerlöse nicht vollständig ausgeglichen werden.

Insgesamt erzielten die Öko-Betriebe im Vergleich zu den konventionellen Betrieben 518 €/ha LF geringere betriebliche Erträge bei 624 €/ha LF niedrigeren betrieblichen Aufwendungen. Sie erwirtschafteten 60 % der Umsatzerlöse je Flächeneinheit und erhielten 62 % mehr an Zulagen und Zuschüssen.

Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide nur 35 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Höhere Erzeugerpreise kompensierten die Ertragseinbußen bei Einzelkulturen. 

Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um gut ein Viertel unter, der Milchpreis um gut ein Drittel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten im Wirtschaftsjahr 2017/18 Mindererträge durch Mehrerlöse weitgehend kompensiert werden. 

Insgesamt erzielten die Öko-Betriebe im Vergleich zu den konventionellen Betrieben 781 €/ha LF geringere betriebliche Erträge bei 789 €/ha LF niedrigeren betrieblichen Aufwendungen, erwirtschafteten 53 % der Umsatzerlöse und erhielten 60 % mehr an Zulagen/Zuschüssen. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 35,5 Tsd. €/AK ausgewiesen. 

Im Durchschnitt aller ausgewerteten identischen Betriebe (3 Jahre) stiegen die Erträge gegenüber dem Vorjahr bei Weizen und Wintergerste.

Die Erzeugerpreise konnten im Wirtschaftsjahr 2016/17 das relativ hohe Niveau der Vorjahre insgesamt bestätigen (Ausnahme Wintergerste). Bei den Hackfrüchten erhöhten sich die Erzeugerpreise, so dass insgesamt wieder hohe Umsätze realisiert wurden. Besonders bei Kartoffeln führte das geringe Ernteaufkommen (181 dt/ha) zu deutlich besseren Preisen.

Die Milchleistung (4 % Fett) verringerte sich gegenüber dem Vorjahreswert auf 6.781 kg/Kuh/Jahr im WJ 2016/17. Der Milchpreis war im Betrachtungszeitraum stabil hoch und betrug im Berichtsjahr 48,07 Cent/kg.

Die leicht gestiegenen Umsatzerlöse konnten die höheren betrieblichen Aufwendungen nicht ausgleichen. So verringerte sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um 4 % geringfügig und erreichte etwa das Ausgangsniveau im dem dreijährigen Vergleich. Die Betriebe konnten insgesamt ihre guten Rentabilitätswerte der Vorjahre bestätigen. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 35,3 Tsd. €/AK ausgewiesen und bestätigte damit die Vorjahreswerte.

Im Durchschnitt aller ausgewerteten identischen Betriebe (3 Jahre) stiegen die Erträge gegenüber dem Vorjahr bei Roggen und Kartoffeln.
Die Erzeugerpreise konnten im Wirtschaftsjahr 2015/16 das relativ hohe Niveau der Vorjahre bestätigen oder teilweise übertreffen, so dass insgesamt hohe Umsätze realisiert wurden. Bei Kartoffeln führte das hohe Ernteaufkommen zu schlechteren Preisen.
Die Milchleistung (4 % Fett) erhöhte sich sowohl gegenüber dem Ausgangsjahr als auch gegenüber dem Vorjahreswert um ca. 200 kg jährlich auf 6.855 kg/Kuh/Jahr im WJ 2015/16. Der Milchpreis war im Betrachtungszeitraum stabil hoch und betrug im Berichtsjahr 47,74 Cent/kg, damit lag er etwa 5 % über dem Wert von 2013/14. Das war die Grundlage für ein weiteres erfolgreiches Milchwirtschaftsjahr.
Die wiederum gestiegenen Umsatzerlöse haben bei gleichbleibenden betrieblichen Aufwendungen zu einem Betriebsergebnis geführt, welches über dem dreijährigen Mittel lag. Die Betriebe konnten insgesamt ihre guten Rentabilitätswerte der Vorjahre bestätigen. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 35,6 Tsd. €/AK ausgewiesen und lag damit 9,5 % über dem Ausgangswert.

Im Durchschnitt aller ausgewerteten identischen Betriebe (3 Jahre) stiegen die Erträge gegenüber dem Vorjahr (außer Roggen).
Die Erzeugerpreise konnten im Wirtschaftsjahr 2014/15 das relativ hohe Niveau der Vorjahre bestätigen oder teilweise übertreffen. so dass insgesamt hohe Umsätze realisiert wurden.
Die Ausgaben für Material insgesamt stiegen gegenüber dem Ausgangsjahr um mehr als 5 %, gegenüber dem Vorjahr blieben sie allerdings nahezu konstant. Während sich der Aufwand für Futtermittelzukauf und Saat-und Pflanzgut im Berichtsjahr noch erhöhte, wurden Treib- und Schmierstoffe etwas billiger.
Die wiederum gestiegenen Umsatzerlöse haben die gleichfalls höheren Aufwendungen kompensiert. Die Betriebe konnten ihre guten Rentabilitätswerte der Vorjahre weitgehend bestätigen.
Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 32,4 T€/AK ausgewiesen und lag damit 7,7 % über dem Ausgangswert.

Die wiederum gestiegenen Umsatzerlöse haben sich auch im Unternehmenserfolg der identischen Öko-Betriebe insgesamt niedergeschlagen. Die Betriebe konnten ihre guten Rentabilitätswerte der Vorjahre bestätigen. Der Gewinn stieg in den Natürlichen Personen gegenüber dem Ausgangsjahr um etwa 13 %. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 32,2 T€/AK ausgewiesen und lag damit 5 % über dem Ausgangswert.

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