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Öko-Betriebe der ostdeutschen Bundesländer

Hier finden Sie die zu einem Gesamtdatenbestand zusammengeführten Daten über die Betriebsstruktur und Wirtschaftlichkeit von ökologisch wirtschaftenden Betrieben der einzelnen Bundesländer.

Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide 43 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Das Erzeugerpreisniveau für die ökologisch produzierte Ware kompensierte die Ertragseinbußen nur noch bei Einzelkulturen, zumeist jedoch nicht.
Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um ein Viertel unter, der Milchpreis um zwei Fünftel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten Mindererträge durch Mehrerlöse vollständig ausgeglichen werden.
Insgesamt erzielten die Öko-Betriebe im Vergleich zu den konventionellen Betrieben 679 €/ha LF geringere betriebliche Erträge bei 763 €/ha LF niedrigeren betrieblichen Aufwendungen. Sie erwirtschafteten 63 % ihrer betrieblichen Erträge aus Umsatzerlösen.
Der Anteil der Zulagen und Zuschüsse an den betrieblichen Erträgen insgesamt betrug bei Öko-Betrieben 33 %, bei konventionellen Betrieben 15 %.

Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide 40 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Höhere Erzeugerpreise kompensierten die Ertragseinbußen bei Einzelkulturen.

Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um gut ein Viertel unter, der Milchpreis um gut ein Drittel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten Mindererträge durch Mehrerlöse nicht vollständig ausgeglichen werden.

Insgesamt erzielten die Öko-Betriebe im Vergleich zu den konventionellen Betrieben 518 €/ha LF geringere betriebliche Erträge bei 624 €/ha LF niedrigeren betrieblichen Aufwendungen. Sie erwirtschafteten 60 % der Umsatzerlöse je Flächeneinheit und erhielten 62 % mehr an Zulagen und Zuschüssen.

Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide nur 35 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Höhere Erzeugerpreise kompensierten die Ertragseinbußen bei Einzelkulturen. 

Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um gut ein Viertel unter, der Milchpreis um gut ein Drittel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten im Wirtschaftsjahr 2017/18 Mindererträge durch Mehrerlöse weitgehend kompensiert werden. 

Insgesamt erzielten die Öko-Betriebe im Vergleich zu den konventionellen Betrieben 781 €/ha LF geringere betriebliche Erträge bei 789 €/ha LF niedrigeren betrieblichen Aufwendungen, erwirtschafteten 53 % der Umsatzerlöse und erhielten 60 % mehr an Zulagen/Zuschüssen. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand wurde für alle Rechtsformen mit 35,5 Tsd. €/AK ausgewiesen. 

Mit der hier betrachteten Gruppe von 181 Betrieben wurden 6 % der Öko-Betriebe in den ostdeutschen Bundesländern analysiert. Diese Betriebe bewirtschafteten 77.557 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) und damit 18,3 % der in den ostdeutschen Bundesländern ökologisch bewirtschafteten Fläche.
Das andauernde Preistief auf dem konventionellen Markt ab Mitte 2014 hielt bei Getreide und Fleisch an. Der Öko-Markt hat dies deutlich abgeschwächt nachvollzogen, so dass die Erzeugerpreisdifferenz für viele Produkte zunahm. Der Preisabstand bei der Milch verkleinerte sich aufgrund höherer Preise für die konventionelle Milch.
Der Vergleich zwischen ökologisch und konventionell wirtschaftenden Betrieben zeigt unabhängig von der Betriebs- und Rechtsform deutliche Unterschiede hinsichtlich Quantität, Qualität und Nutzung des Produktionsfaktors Boden. Öko-Betriebe wirtschafteten auf Standorten mit geringerer Bonität, waren wesentlich grünlandreicher und hielten weniger Vieh.
Die Öko-Betriebe erreichten bei Getreide nur 37 % des Ertragsniveaus der konventionellen Bewirtschaftungsform. Höhere Erzeugerpreise kompensierten die Ertragseinbußen bei Einzelkulturen. Die Milchleistung lag im Mittel aller ökologischen Betriebe um gut ein Viertel unter, der Milchpreis um
mehr als zwei Drittel über dem konventionellen Wert. Im Durchschnitt aller Betriebe konnten im Wirtschaftsjahr 2016/17 Mindererträge durch Mehrerlöse überkompensiert werden.

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