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Automatische Melksysteme

Seit einigen Jahren halten Automatische Melksysteme (AMS) weltweit Einzug in Milchviehställen. 
In Sachsen sind mehr als 128 Melkroboter in über 37 Betrieben (Stand: November 2012) im Einsatz. Somit werden etwa 7.500 Kühe automatisch gemolken. Das sind etwa 4 % der sächsischen Kühe und 3,2 % der Milchviehbetriebe.

Die Gründe für den Kauf eines AMS liegen in der Arbeitszeiteinsparung, der flexibleren Arbeitszeit und dem geringeren Platzbedarf.
Die zentrale Fragestellung bei der Entscheidung für AMS lautet »Passt ein Melkroboter zu meinem Betrieb und zu meiner Einstellung?«.

Das Melken mit dem Roboter ist nicht nur eine Umstellung des Melksystems. Es erfordert auch eine besondere Form des Kuhmanagements. Das Kürzel AMS steht daher nicht nur für automatische Melksysteme, sondern es kann auch als anderes Managementsystem bezeichnet werden. AMS erfordert spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in der Fütterung, Tiergesundheit und Arbeitsorganisation.

Veranstaltungen - Vorankündigungen

Stammtisch AMS seit 2009 in Sachsen

Der 14. Stammtisch AMS findet am 28. November 2013 statt. Geplant sind Fachvorträge und die Besichtigung des  neuen Milchviehstalles der Böhnisch GbR in Großvoigtsberg (09603 Großschirma bei Freiberg).

AMS interessierte Landwirte wünschen sich den Erfahrungsaustausch mit Berufskollegen und Fachinformationen. Aus diesem Grunde wurde durch das LfULG eine Plattform zu diesem Thema geschaffen. Dieser Stammtisch wurde im März 2009 im Rahmen des Zukunftsforums Landwirtschaft (LfULG) im Projekt »Milchland Sachsen 2020« gegründet. Mitglieder des Stammtisches sind Landwirte, die bereits mit AMS arbeiten und Landwirte, die in der Planungsphase sind. Ziel des Stammtisches ist die Bündelung der Informationen, der Austausch der Landwirte untereinander sowie die Besichtigung von Milchviehbetrieben.

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