Sida
Hoher Nutzen für Energie und Vielfalt
Sida (Sida hermaphrodita) gehört zur Familie der Malvengewächse und stammt aus Nordamerika. Sie wird als mehrjährige Energie- und Futtermittelpflanze genutzt, die bis zu 20 Jahre auf derselben Fläche stehen kann.
Am LfULG wird Sida seit 2023 angebaut, um die Eignung der Pflanze als Rohstofflieferant für die Energieerzeugung an einem Trockenstandort zu untersuchen. Die Ergebnisse zu Ertrag und Wachstum werden mit anderen Kulturen verglichen. Daraus lassen sich dann Anbauhinweise für landwirtschaftliche Betriebe ableiten.
Durch den mehrjährigen Wuchs ist keine jährliche Bodenbearbeitung notwendig, wodurch das Risiko der Bodenerosion reduziert wird. Außerdem bildet die Pflanze tiefe Wurzeln, welches hilft Trockenperioden besser zu überstehen. Sie wird nach Etablierung als anspruchslos beschrieben und wächst mit etwas geringerem Ertrag auch auf nährstoffarmen Böden. Deshalb wird Sida auch zur Rekultivierung von degradierten Böden eingesetzt.
Ein großer Vorteil ist außerdem die lange Blütezeit, wodurch sie als insekten- und bienenfreundliche Kulturpflanze gilt.
- Sida (Sida hermaphrodita) - Allgemeines zur Kultur Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR)
- Sida (Sida hermaphrodita) Berichte, Technologie- und Förderzentrum (TFG) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing
- Erfahrungen und mehrjährige Ertragsergebnisse aus Feldversuchen mit der mehrjährigen Energiepflanze Sida TFZ-Merkblatt 18PHm005, Julil 2018, Technologie- und Förderzentrum (TFZ) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing
- Sida (Sida hermaphrodita) - Steckbrief Biogas Forum Bayern
Kontakt
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 72: Pflanzenbau
Yvonne Wetzig
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E-Mail: Yvonne.Wetzig@lfulg.sachsen.de