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Faserlein/Flachs

Neue Perspektiven für alte Kulturpflanzen

Faserlein 04.06.24 Pommritz
Faserlein-Versuch  © M. Dehne, LfULG

Faserlein (Linum usitatissimum L.), auch Flachs genannt, ist eine traditionelle Kulturpflanze der Landwirtschaft. Er wird vor allem zur Gewinnung von Naturfasern angebaut und kann eine Höhe von bis zu 1,60 m erreichen. Die aus den Stängeln gewonnenen Fasern werden hauptsächlich zur Herstellung von Leinen, technischen Textilien und Dämmstoffen verwendet.

In der Publikationsdatenbank Sachsen ist Faserlein auch unter der Bezeichnung Flachs auffindbar.

In Deutschland wird Faserlein nur noch selten angebaut, gilt jedoch als umweltfreundliche Kulturpflanze. Er kann extensiv angebaut werden und benötigt nur geringe Mengen an Dünger und Pflanzenschutzmitteln.

Am LfULG wurden bereits 1992 und 1996 Versuche mit Flachs durchgeführt. Ziel dieser Untersuchungen war es, den Einfluss ernte- und anbautechnischer Faktoren auf den Ertrag und die Faserqualität zu prüfen, um die Erzeugung der Faserpflanze attraktiver zu gestalten. Dabei wurden unter anderem der Einfluss von Düngung und Bestandesdichte auf den Ertrag, verschiedene Sorten sowie die Auswirkungen der Unkrautbekämpfung auf Ertrag und Faserqualität untersucht. Die Berichte zu diesen Versuchen sind unter Weiterführende Informationen zu finden.

Nach einer längeren Pause wird Faserlein am LfULG seit mehreren Jahren erneut untersucht. Im Fokus steht dabei seine Eignung als Rohstoff für die Mehrfachnutzung (z. B. Korn- und Fasergewinnung). Die Untersuchungen erfolgen gemeinsam mit der Faserpflanze Hanf. Ein entsprechender Bericht ist in Vorbereitung und wird unter diesem Punkt veröffentlicht.

Versuchsberichte Faserlein/Flachs

Kontakt

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 72: Pflanzenbau

Yvonne Wetzig

Telefon: +49 35242 631-7224

E-Mail: Yvonne.Wetzig@lfulg.sachsen.de

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