Amarant
Neue Perspektiven für alte Kulturpflanzen
Amarant (Amaranthus) wird am LfULG als nachwachsender Rohstoff angebaut, da dieser vielseitig nutzbar und anpassungsfähig ist. Die einjährige Pflanze ist wärmeliebend, trockenheitstolerant und wächst auch auf nährstoffarmen Böden gut.
Am LfULG werden Versuche zu Ertrag und Eignung als Biomasse für Biogasanlagen durchgeführt. Amarant wird dabei auch an einem trockenen Standort angebaut, die besonders anfällig für Klimaveränderung sind. Für die Wirtschaftlichkeit ist zudem eine Mehrfachnutzung der Pflanze von Bedeutung, indem beispielsweise auch der Samen als Produkt vermarktet wird. In diesem Zusammenhang wird Amarant ebenso auf seine Eignung überprüft.
Ein Vorteil der Pflanze ist, dass sie extensiv angebaut werden kann und robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen ist. Außerdem wächst er sehr schnell, wodurch aufkommendes Unkraut effektiv unterdrückt wird.
- Amarant (Amaranthus) Berichte, Technologie- und Förderzentrum (TFG) im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing
- Amarant als Biogassubstrat: Selektion zur Erarbeitung praxistauglicher Amarantlinien für bayerische Standorte TFZ-Bericht 64, Oktober 2019, Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing
- Amarant als Biogassubstrat: Selektion zur Erarbeitung praxistauglicher Amarantlinien für bayerische Standorte TFZ-Merkblatt 19PFo005, Juni 2019, Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe Straubing
- Amarant (Amaranthus spp.) - Steckbrief Biogas Forum Bayern
Versuchsberichte Amarant
Kontakt
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 72: Pflanzenbau
Yvonne Wetzig
Telefon: +49 35242 631-7224
E-Mail: Yvonne.Wetzig@lfulg.sachsen.de