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Verschlämmung

Trifft Niederschlag ungebremst auf die an der Bodenoberfläche liegenden Aggregate auf, können durch die hohe kinetische Energie des Niederschlages Bodenteilchen von den Aggregatoberflächen abscheren oder ganze Aggregate durch Luftsprengung zerstört werden. Die einzelnen Bodenteilchen werden durch den Tropfenaufschlag und durch Verspülungen kleinräumig umgelagert und verstopfen größere Poren. Dazu wird die oberste Schicht durch die Regentropfen komprimiert. Eine Oberflächenverschlämmung (Krustenbildung) ist entstanden.

Abb. 1: Oberflächenverschlämmung bzw. -kruste

Abb. 1: Oberflächenverschlämmung bzw. -kruste

Abb. 2: Vertiakalschnitt eines Oberbodens mit einer Oberflächenverschlämmung. Auf die Bodenoberfläche wurde zur Markierung der Bodenwasserbewegung ein Farbstoff ausgebracht und die Fläche anschließend mit 38 l/m2 beregnet.

Abb. 2: Vertiakalschnitt eines Oberbodens mit einer Oberflächenverschlämmung. Auf die Bodenoberfläche wurde zur Markierung der Bodenwasserbewegung ein Farbstoff ausgebracht und die Fläche anschließend mit 38 l/m2 beregnet. Die kompakte Oberflächenverschlämmung behinderte die Infiltration erheblich.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 72: Pflanzenbau

Dr. Walter Schmidt