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Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

Wie viel Personen arbeiten in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei in Sachsen?

Beschreibung des Indikators

Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sind alle Personen, die hauptsächlich einer Erwerbstätigkeit innerhalb dieses Wirtschaftszweiges nachgehen. Dabei bleibt die Dauer der tatsächlich geleisteten oder vertragsmäßig zu leistenden wöchentlichen Arbeitszeit unberücksichtigt.
Im Unterschied zur Arbeitskräfte-Statistik aus der Agrarstrukturerhebung gehören bei diesem Indikator aus methodischen Gründen die Arbeitskräfte in der Forstwirtschaft und Fischerei dazu, die Nebenerwerbslandwirte werden hier nicht einbezogen.
Datenquelle sind Veröffentlichungen des Arbeitskreises der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder. Für die jeweils letzten vier Jahre werden vorläufige Daten gezeigt.
 

In dem Diagramm zeigen Säulen die Anzahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Weiterhin gibt es eine Linie, die den Anteil an allen Erwerbstätigen in Sachsen wiedergibt. Beide Werte sind rückläufig.

© LfULG

Grafik: Erwerbstätige in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (Quelle: VGR, Berechnungsstand August 2023, Februar 2024)

Aussage des Indikators

Mit der Zeitreihe verbinden sich zwei Aussagen, die sich antagonistisch gegenüberstehen - zum einen wird gezeigt, wie stark die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei ihrer Rolle als Arbeitgeber gerecht wird, zum anderen werden Effizienzveränderungen in der Produktion wiedergegeben.
Die Daten sind wichtig für die volkswirtschaftliche Einordnung und für gesamtwirtschaftliche Vergleiche.

Bewertung für Sachsen

Die Zahl der Erwerbstätigen in der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei geht seit Jahren mehr oder weniger stark zurück. Im Vergleich zum Anteil an der Bruttowertschöpfung [Link einfügen auf Indikator Bruttowertschöpfung der Landwirtschaft] besitzt die Land- und Forstwirtschaft, Fischerei eine relativ hohe Beschäftigungswirkung. Der rückläufige Trend ist unter anderem auf die zunehmende Technisierung/Automatisierung zurückzuführen. Ab 2013 stagnierte die Entwicklung kurzzeitig. Seit 2016 ist wieder ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
Der Wert im Jahr 2023 von rund 24,9 Tausend Erwerbstätigen stellt den niedrigsten Wert seit der Erfassung ab dem Jahr 1991 dar. Weiterhin bedeutet das einen Rückgang von rund einem Drittel in nur zwei Jahrzehnten.

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