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Erträge von Getreide und Raps

Beschreibung des Indikators

Die Erntemengen werden jährlich repräsentativ bei ausgewählten Betrieben erfasst. Dabei erfolgt eine Umrechnung auf Erntemenge pro Hektar, um bei den Zeitreihen den Einfluss der jährlich wechselnden Anbaufläche auszuschalten. Datenquelle ist die Ernte- und Betriebsberichterstattung des Statistischen Landesamtes.
In dem Diagramm wird gezeigt, wie sich die Erträge von Getreide und Raps in Sachsen entwickelt haben. Während es 2014 bei beiden Kulturarten zu einer Rekordernte kam, konnten im Dürrejahr 2018 nur 30 dt/ha Raps und 60 dt/ha Getreide geerntet werden.
LfULG 

Grafik: Ertragsentwicklung von Getreide und Raps in Sachsen (Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)

Aussage des Indikators

Die im Diagramm dargestellten Zeitreihen enthalten drei Informationen. Kurzfristig können die Anbaubedingungen im jeweiligen Erntejahr abgeschätzt werden - je besser die Wachstumsbedingungen in der Vegetationsperiode desto höher sind die Erträge der  Ackerfrüchte. Aus den Ertragsschwankungen zwischen den einzelnen Erntejahren lässt sich die Ertragsstabilität ableiten. Der langfristige Trend in der Zeitreihe zeigt schließlich den  züchterischen Fortschritt und die Optimierung der Anbauverfahren.

Aussagen zur absolut geernteten Menge und Vergleiche zwischen den Fruchtarten sind nicht möglich.

Bewertung für Sachsen

Die Erträge von Getreide sowie Raps und Rübsen stiegen in den letzten Jahren grundsätzlich an. Die Schwankungen zwischen den Ernten fallen in vielen Fällen moderat aus. Ausnahmen sind Jahre wie 2003 und 2018 (Mindererträge durch Dürre) oder 2014 (besonders gute Ernte).

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