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Projekte

Fachliche Begleitung der Agrarumweltmaßnahmen im Grünland (ELER-Förderung 2007 - 2013)

Laufzeit: 2008 bis 2015 

Koordination der ELER-Begleitung:
Herr Stahl, LfULG, Abteilung Pflanzliche Erzeugung

Projektleitung für landwirtschaftliche Aspekt im Grünland:
Dr. Riehl, LfULG, Abteilung Tierische Erzeugung, Referat Grünland, Feldfutterbau

Bearbeitung für landwirtschaftliche Aspekte im Grünland:
Herr Dr. Kesting, Herr Kirschig, LfULG, Abteilung Tierische Erzeugung, Referat Grünland, Feldfutterbau

Gemäß Artikel 81 ELER-VO (EG) 1698/2005 sind die Fördermaßnahmen nach ELER hinsichtlich ihrer Effizienz, der Wirksamkeit sowie durch geeignete Indikatoren zu beurteilen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, werden die Agrarumweltmaßnahmen im Grünland in Sachsen in Bezug auf zwei Schwerpunkte untersucht: (1) Beurteilung der Wirksamkeit der Maßnahmen bezogen auf ihre umweltfachlichen Zielstellungen (u.a. nachhaltige Sicherung der biologischen Vielfalt im Grünland) sowie (2) Einschätzung der landwirtschaftlichen Auswirkungen der Agrarumweltmaßnahmen im Grünland. Dabei arbeiten wir eng zusammen mit dem Referat Landschaftspflege, Artenschutz, das die naturschutzbezogene Wirksamkeit der Maßnahmen im Grünland bearbeitet. Die landwirtschaftlichen Auswirkungen der Agrarumweltmaßnahmen im Grünland erfassen wir mit folgendem Ansatz: (a) Betriebsdatenerhebung und Detailuntersuchungen (u.a. Ertrag, Futterqualität) auf Praxisflächen der Konsultationsbetriebe Grünland, (b) Ermittlung exakter, reproduzierbarer Daten zu den Auswirkungen unterschiedlicher Düngung und Nutzungshäufigkeit auf artenreicher Flachlandmähwiese, Bergwiese und futterbaulich leistungsfähiger Mähwiese, und (c) Erhebungen zu Veränderungen von Vegetation und Bodennährstoffgehalten im Grünland auf Praxisflächen. Diese Veränderungen werden anhand von 160 über Sachsen verteilten Dauerquadraten erfasst, die bereits seit dem Jahre 1994 untersucht werden.

Mehrländerprojekt »Optimierung der nachhaltigen Biomassebereitstellung von repräsentativen Dauergrünlandtypen (GNUT-Verbrennung)« (06/2008 - 04/2011)

Bewirtschaftungsmaßnahmen zum Erhalt der Schutzfunktion der Deichanlagen in Sachsen, Teilprojekt »Grünlandwirtschaftliche Untersuchungen«

Projektlaufzeit: Februar 2003 bis Dezember 2004

Projektleitung: Dr. Gerhard Riehl, LfULG, Abteilung Tierische Erzeugung, Referat Grünland, Feldfutterbau

Das im Sommer 2002 eingetretene extreme Hochwasser zeigte vielerorts die Notwendigkeit zur Verbesserung der Schutzfunktion von zumeist mit Gras bewachsenen Deichen. Diese waren in ihrer Wehrhaftigkeit gegenüber dem Hochwasser oft eingeschränkt.
Im Hinblick auf veränderte klimatische Bedingungen ist auch künftig mit einer zunehmenden Häufigkeit von extremen Hochwassersituationen zu rechnen. Im Hinblick auf die teilweise lang andauernden hohen Wasser-stände und die damit verbundenen zusätzlichen Probleme ist eine optimale Funktionsfähigkeit der Deichanlagen in Sachsen notwendig.

Wie die Deiche in Sachsen gegenüber dem Strömungsangriff an der Oberfläche verbessert werden können, sollen Ergebnisse des Vorhabens »Bewirtschaftungsmaßnahmen zum Erhalt der Schutzfunktion der Deichanlagen in Sachsen« mit den Teilprojekten
1. »Grünlandwirtschaftliche Untersuchungen«
2. »Wasserbauliche Untersuchungen«
3. »Betriebswirtschaftliche Betrachtung zur Deichpflege mit Schafen« zeigen.

Nutzungsalternativen von Grünlandaufwüchsen in sächsischen Vorgebirgslagen - Ein Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft und des ländlichen Raums

Projektlaufzeit: Mai 2003 bis Oktober 2004

Projektleitung: Dr. Gerhard Riehl, LfULG, Abteilung Tierische Erzeugung, Referat Grünland, Feldfutterbau

Ziel des Projektes war es, verschiedene stoffliche und energetische Verwertungsmöglichkeiten von Grünlandaufwüchsen hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit praxisnah zu prüfen. Dabei erfolgten mit Aufwüchsen einer extensiv bewirtschafteten Gründlandfläche in den sächsischen Vorgebirgslagen Untersuchungen zur Kompostierung und energetischen Nutzung. Bei den Untersuchungen zur energetischen Nutzung wurde zum einen frischer Grünschnitt als Koferment in Biogasanlagen eingespeist und zum anderen der Einsatz von Heu in Verbrennungs- und Vergasungsanlagen als Brennstoff untersucht. Die Ergebnisse der Arbeit sollen den Landwirten im Freistaat Sachsen Alternativen zur Nutzung des Grünlandes in sächsischen Vorgebirgslagen geben und auf andere ähnliche Gebiete übertragbar sein. Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Grünlandbestände und damit zum Erhalt der Kulturlandschaft und des ländlichen Raums geleistet.

Weitere ausgewählte abgeschlossene Projekte

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