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Obst-Anbaufläche

Beschreibung des Indikators

Die Obst-Anbaufläche umfasst die gesamte Freiland-Anbaufläche für Baum- und Beerenobst. Die Grafik zeigt die Entwicklung dieser Anbaufläche in Sachsen. Grundlage ist die Ernte- und Betriebsberichterstattung der amtlichen Statistik in Kombination mit der Strauchbeerenerhebung, so dass die Daten nicht direkt mit denen anderer Erhebungen (z. B. Bodennutzungshaupterhebung) vergleichbar sind.

Grafik: Obstanbaufläche in Sachsen (Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)

Aussage des Indikators

Obstgewächse gehören zu den Dauerkulturen. Wenn sie einmal angepflanzt sind, werden sie mehrere Jahre bewirtschaftet, damit sich die Anlage wirtschaftlich lohnt. Der Anbau ist vor allem wegen der hohen Ansprüche an das Klima nicht in allen Regionen sinnvoll.
Eine große Anbaufläche spricht für die Eignung einer Region für den erwerbsmäßigen Obstanbau. Veränderungen des Flächenumfangs drücken u. a. Erwartungen hinsichtlich der Vermarktungsmöglichkeiten aus.

Bewertung für Sachsen

Sachsen hat innerhalb Deutschlands das drittgrößte geschlossene Obstanbaugebiet. Die Anbauflächen waren in der vergangenen Dekade relativ konstant, nur zwischen den Jahren 2006 und 2012 war ein markanter Rückgang zu verzeichnen. Dieser ist zum Teil durch statistische Effekte bedingt. Bedeutsamer waren allerdings wirtschaftliche Gründe.
Den größten Anteil an der Obstanbaufläche nehmen Apfelplantagen ein, gefolgt von den Sauerkirschen. Die Erdbeeranbaufläche hat den dritthöchsten Anteil an der Obstanbaufläche.

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