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Kennzahlenkatalog zum Leistungsvergleich

Die jährlich erscheinende Broschüre »Buchführungsergebnisse der Landwirtschaft im Freistaat Sachsen« sowie die Auswertungen zum LfULG-Leistungsvergleich beruhen auf einer einheitlichen Kennzahlengrundlage. Diese Kennzahlen sind bundesweit abgestimmt. Die Grundlage dafür bildet das »Stuttgarter Programm«. Einige Kennzahlen sind allerdings speziell für die Belange des Freistaates Sachsen entwickelt worden.

In dem vorliegenden Material sind die Algorithmen und die verbalen Erläuterungen für die verwendeten Kennzahlen dargestellt.

Bevor die Daten des BMEL-Jahresabschlusses ausgewertet werden können, durchlaufen sie eine Reihe von Programmroutinen. Zunächst erfolgt eine obligatorische Plausibilitätsprüfung und ggf. Korrektur der Jahresabschlüsse in Abstimmung mit dem jeweiligen Landwirtschaftsbetrieb bzw. der zuständigen Buchstelle.

Daraufhin werden die Daten in eine Datenbank eingelesen. In der Datenbank erfolgt die Prüfung des Erwerbscharakters (Haupterwerb/Klein- und Nebenerwerb), die Zuordnung zu Wirtschaftsgebieten sowie benachteiligtem/nicht benachteiligtem Gebiet, die Ermittlung der Betriebsformen sowie die Ermittlung des Lohnansatzes bei natürlichen Personen.

Anschließend wird ebenfalls rechnerintern das Feldinventar der nicht bewerteten Flächen nachbewertet und die bruttoverbuchenden pauschalierenden Betriebe auf Nettoverbuchung umgerechnet.

Erst nach diesen Schritten erfolgt die Auswertung mittels Kennzahlenprogramm. Die Bereinigungen, die in die Auswertungen einfließen, können über die in diesem Material aufgeführten Algorithmen nachvollzogen werden.

Gewünschte Auswertungen hinsichtlich horizontalem oder vertikalem Leistungsvergleich können über den Staatsbetrieb Sächsische Informatik Dienste (SID) angefordert werden. Einzelheiten zum LfULG-Leistungsvergleich sind in der gleichnamigen Broschüre aufgeführt.

Die Kennzahlen für den Gartenbau sind analog der Landwirtschaft aufgebaut. Die meisten Kennzahlen beziehen sich jedoch auf die Grundfläche Gartenbau (GG; Kennzahl 1010), so dass eine andere Kennzahlen-Nummerierung vorgenommen wurde.

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