Kälberweide
Versuchsfrage
Hat der frühzeitige Weidegang nachteilige Auswirkungen auf die Kälbergesundheit und welche Einflussgrößen sind besonders bedeutsam?
Hintergrund
Die Weidehaltung von Kälbern und Jungvieh ist ein zentrales Thema für Bio-Höfe und gleichzeitig oft eine Herausforderung. Nach den neuen Umsetzungsvorgaben der Öko-Verordnung muss ein Bio-Kalb nach drei Monaten Tränkezeit sowie einem weiteren Monat Übergangsfütterung während der Weidezeit von April bis Oktober Weidegang erhalten. Eine besondere Bedeutung kommt hier dem Parasitenmanagement zu.
Versuchsaufbau
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Erfassung Status Quo der Kälber vor Weideaustrieb
- Rasse
- Alter
- Gewicht
- bis zum Austrieb durchgemachte Erkrankungen/ notwendige Behandlungen
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Erfassung Gruppenstatus
- Gruppengröße
- Altersspanne
- Altersdurchschnitt
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Erfassung verfügbarer Weideflächen
- Größe
- Lage
- Futterangebot
- Wasserangebot
- Schattenangebot
- Witterungsschutz
- Verfügbarkeit, Art (natürlich, künstlich, kombiniert, etc.), Abmessungen, Bodengestaltung
- Einzäunung
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Erfassung Weidemanagement
- Dauer Weideaufenthalt im Tagesverlauf
- Weideform (Standweide, Umtriebsweide, etc.)
- Dauer Weidenutzung vor Umtrieb
- Vor-/ Nachnutzung
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Erfassung Klimadaten
- Temperatur
- Relative Luftfeuchtigkeit
- Sonneneinstrahlung
- Niederschlag
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Erfassung tierbezogener Parameter
- Tageszunahmen (= Gewichtsdaten)
- Erfassung Parasitenlast (Kotbefunde aus Sammelkotproben)
Kontakt
Lena Weik
Leitung Praxislabore Landwirtschaft
Telefon: 035242 63179-00
E-Mail: Lena.Weik@lfulg.sachsen.de
Webseite: Öko-Kompetenzzentrum
Großdrebnitzer Agrarbetriebsgesellschaft mbH
| Ort | Bischofswerda |
| Öko seit | 2018 |
| Betriebsgröße | 3.000 ha |
| Schwerpunkte | Ackerbau, Milchproduktion, erneuerbare Energien |