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Strukturen im Ökolandbau

Informationen zum Ökolandbau

Die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe nimmt seit Jahren zu. 2017 gab es 678 landwirtschaftliche Betriebe, die vollständig oder teilweise nach den Öko-Richtlinien arbeiteten. Der Anteil der Ökobetriebe an allen sächsischen Landwirtschaftsbetrieben beträgt danach etwa zehn Prozent. Entsprechend ist auch der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Landwirtschaftsfläche auf 6,4 % gestiegen.

Grafik: Entwicklung des ökologischen Landbaus in Sachsen (Quelle: LfULG, Meldungen der Kontrollstellen mit Stichtag 31.12.2017)

Ökologisch wirtschaftende Landwirte sind meistens Einzelunternehmen im Haupt- oder Nebenerwerb. Am häufigsten gibt es Futterbaubetriebe (u. a. mit Mutterkuh- und Mastrinderhaltung), Ackerbau- oder Verbundbetriebe.

Im Vergleich zu den konventionellen Landwirten haben die Öko-Betriebe in der Regel

  • einen höheren Anteil von Grünland an der Landwirtschaftsfläche,
  • einen höheren Anteil von Ackerfutter und Leguminosen auf dem Ackerland,
  • einen geringeren Anteil von Ölfrüchten,
  • einen geringeren Viehbesatz.

Detaillierte Daten zum Öko-Landbau in Sachsen werden in den Sächsischen Agrarberichten und im Agrarstatus Sachsen veröffentlicht.

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