Hauptinhalt

Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch

Beschreibung des Indikators

Der hier dargestellte Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch umfasst Nahrungsverbrauch, Futter, industrielle Verwertung und Verluste. Die Daten werden für Deutschland veröffentlicht.
Der Verbrauch beschreibt die für die Versorgung der Bevölkerung notwendige Fleischmenge (ausgedrückt in Schlachtgewicht). Mittels Verbrauch und der Bevölkerungszahl wird der Pro-Kopf-Verbrauch berechnet. Datengrundlagen sind die Schlacht-, Außenhandels- und Bevölkerungsstatistik.
Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in Deutschland - Der Verbrauch von Schweinefleisch ist rückläufig. Bei Rind-, Kalb- und Geflügelfleisch sind Zunahmen des Verbrauchs zu verzeichnen. © LfULG

Grafik: Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Aussage des Indikators

Der Indikator zeigt Entwicklungen der Fleischnachfrage sowohl insgesamt als auch aufgegliedert nach Tierarten. Einflussfaktoren sind Verfügbarkeit und Preis von Fleisch und Fleischerzeugnissen, aber auch sich verändernde Konsumtrends (Gesundheit, Tierwohl, Genuss, Regionalität, Öko).

Bewertung für Sachsen

Im Vergleich zu 1990 ist der Pro-Kopf-Verbrauch an Fleisch bis 2019 insgesamt in Deutschland um 13% zurückgegangen. Während bei Schweinefleisch, Rind- und Kalbfleisch sowie Innereien der Verbrauch gesunken ist, nimmt der Geflügelfleischverbrauch zu.
Aufgrund kulturhistorischer Entwicklungen kann von regionalen Unterschieden beim Fleischkonsum ausgegangen werden. Im Rahmen der Nationalen Verzehrsstudie 2008 zeigte sich, dass die Einwohner von Sachsen und Thüringen Spitzenreiter beim Verzehr von Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnissen insgesamt sind. Die Spitzenpositionen werden insbesondere durch den Verzehr von Wurst und Fleischerzeugnissen bestimmt, wohingegen Sachsen beim Fleischverzehr im Mittelfeld liegt.

zurück zum Seitenanfang