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Jugendfischereischeininhaber in Sachsen

Beschreibung des Indikators

Das Angeln ist nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, es schließt auch eine verantwortungsvolle Hege sowie die Bewirtschaftung und Pflege der Gewässer ein. Deshalb sollen interessierte Kinder frühzeitig an den Angelsport herangeführt werden, die mit dem Angeln verbundenen Regelungen und Aufgaben kennen lernen und lernen, Verantwortung zu übernehmen. In Sachsen kann deshalb ab dem 9. Lebensjahr ein Jugendfischereischein erworben werden.
Grafisch dargestellt ist der Anteil der Jugendfischereischeininhaber an der Gesamtzahl der in Sachsen lebenden Kinder von 10-16 Jahren. Die Anzahl der Jugendfischereischeininhaber wird vom LfULG als ausstellende Behörde erfasst. Die Gesamtzahl der Kinder basiert auf der Fortschreibung der Bevölkerungsdaten des Statistischen Landesamts. Dafür wird auf die Angaben der Melderegister zurückgegriffen. Die Bevölkerungsdaten sind notwendig, um den Einfluss der demografischen Entwicklung aus der Zeitreihe zu eliminieren.

Das Diagramm zeigt die Jugendfischereischeininhaber in Sachsen. Bis zum Jahr 2015 stieg der Anteil der Inhaber auf einen Wert von über 4% an. Dieser Trend verringerte sich in den letzten Jahren, trotzdem bleibt Angeln eine beliebte Freizeitbeschäftigung. © LfULG

Grafik: Jugendfischereischeininhaber in Sachsen (Quelle: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)

Aussage des Indikators

Die Ausgabe des Jugendfischereischeins soll vor allem zur Umwelterziehung beitragen. Jugendliche, die unter Aufsicht eines Erwachsenen angeln, gehen einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nach und entwickeln dabei ihr Natur- und Umweltbewusstsein. Ein steigender Anteil der Jugendlichen mit Fischereischein ist positiv zu werten.

Bewertung für Sachsen

In den vergangenen Jahren hat sich der Anteil der Jugendfischereischeininhaber tendenziell vergrößert. Im Vergleich zum Jahr 2007 konnte trotz ansteigender Zahl der in Sachsen lebenden Jugendlichen fast eine Verdreifachung des Anteils angelnder Jugendlicher erreicht werden. Hier wirken solche Initiativen, wie Ganztagsangebote für Schulen, Jungencamps der Anglerverbände etc.

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