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Flächenerträge der Weinmosternten

Beschreibung des Indikators

Im Diagramm werden die durchschnittlichen Erträge der Weinmosternten in Hektoliter pro Hektar gezeigt. Zur Einordnung der sächsischen Werte werden der Mittelwert für Deutschland sowie die Daten aus dem größten (Rheinhessen) und einem vergleichbar kleinen (Hessische Bergstraße) Weinbaugebiet gezeigt.
Die zugrunde liegenden Daten werden in Weinbau-Karteien geführt.
Liniendiagramm mit dem Zeitverlauf der Weinerträge pro Weinbaugebiet. Gezeigt werden der deutsche Durchschnitt und drei weitere Weinbaugebiete (Rheinhessen, Hessische Bergstraße, Sachsen). Sachsen hat die niedrigsten Erträge. © LfULG

Grafik: Flächenerträge der Weinmosternten (Quelle: Statistisches Bundesamt)

Aussage des Indikators

Mit den hier gezeigten Daten können Unterschiede im Flächenertrag nach Anbaugebiet dargestellt werden. Außerdem wird deutlich, welchen Schwankungen die Erträge unterliegen. Die Aussagen beziehen sich nur auf die Menge, aber nicht auf die Qualität der Weine.

Bewertung für Sachsen

Im Weinbaugebiet Sachsen werden die bundesweit niedrigsten Flächenerträge erzielt. Ursachen hierfür sind die klimatischen Bedingungen - Sachsen ist das östlichste Weinanbaugebiet - und der von den sächsischen Winzern gelebte Qualitätsgedanke. Zugunsten höherer Weinqualitäten werden ertragsregulierende Maßnahmen ergriffen. Die begrenzte Erntemenge, die hohe Qualität und Nachfrage nach sächsischen Weinen, im Vergleich zu anderen deutschen Weinanbaugebieten, ermöglicht den sächsischen Winzer derzeit für ihre Weine überdurchschnittlich hohe Preise erzielen zu können. 
Die z. T. starken Ertragsschwankungen können mit zwei Beispielen charakterisiert werden: In den Jahren 2009 und 2010 gab es starke Fröste in den Wintermonaten. Im Jahr 2013 wurde die Traubenentwicklung durch starke Regenfälle während der Blütezeit gebremst und minderte so den Ertrag.

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