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Berufsausbildung in Landwirtschaft und Gartenbau

Beschreibung des Indikators

Der Indikator gibt die Anzahl der bestehenden Ausbildungsverträge im ersten Lehrjahr in ausgewählten landwirtschaftlichen Berufen an. Stichtag für die Erfassung ist jeweils der 31.12. des angegebenen Jahres.
Die Daten werden vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie erfasst.
Als Säulen werden die Berufsausbildungsverträge in Landwirtschaft und Gartenbau in Sachsen dargestellt. In den letzten 3 Jahren ist ein stetiger Anstieg bei der Anzahl der Landwirte zu verzeichnen, während die Gärtner auf gleichem Niveau liegen. © LfULG

Grafik: Berufsausbildung in Landwirtschaft und Gartenbau (Quelle: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie)

Aussage des Indikators

Der Berufsnachwuchs ist im weitesten Sinne ein Indikator für die Zukunftsentwicklung einer Branche. Je mehr Jugendliche sich für einen bestimmten Beruf entscheiden, desto attraktiver und langfristig sicherer ist die Arbeit in dem Bereich.
Die Erwartungen an die kommende Entwicklung, die Arbeitsbedingungen oder die Entlohnung sind aber nicht die einzigen Einflussgrößen auf die Anzahl der Auszubildenden. Die demografische Entwicklung und damit das Angebot und die Konkurrenz um die potenziellen Bewerber spielt eine mindestens ebenso große Rolle.

Bewertung für Sachsen

Die Zahl der Auszubildenden in den grünen Berufen ist in den vergangenen Jahren enorm zurückgegangen. Davon waren die Gärtner deutlich stärker betroffen als die Land- und Tierwirte. Hauptursache ist der Geburtenknick zu Beginn der 1990er-Jahre, wodurch sich die Zahl der Schulabgänger innerhalb kürzester Zeit verringert hat. Aktuell wird der Beruf Landwirt wieder verstärkt nachgefragt. Bei den Ausbildungszahlen der Gärtner und Tierwirten ist auf Grund der Entwicklungen der letzten Jahre kein Trend zu beobachten.

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