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Beet- und Balkonpflanzenproduktion

Beschreibung des Indikators

Aller vier Jahre erhebt die amtliche Statistik Informationen zum Zierpflanzenanbau. Unter anderem wird die Anzahl der produzierten Pflanzen nach Art erhoben und für jedes Bundesland ausgewiesen. Das Diagramm zeigt den mengenmäßigen Anteil der Pflanzen (Fertigware), nicht den wertbezogenen Anteil. Erfasst werden in der Statistik Betriebe mit Zierpflanzenflächen von mindestens 0,3 ha im Freiland bzw. 0,1 ha unter begehbaren Abdeckungen. Die Daten stammen aus der letzten Zierpflanzenerhebung von 2017.

In dem Balkendiagramm wird gezeigt, wie groß die Beet- und Balkonpflanzenproduktion im Jahr 2017 in Sachsen und Deutschland sind. Am häufigsten gibt es Viola (Stiefmütterchen, Hornveilchen), gefolgt von Pelargonien und Primeln. © LfULG

Diagramm: Beet- und Balkonpflanzenproduktion  (Quelle: Statistisches Bundesamt) 

Aussage des Indikators

Die Anzahl an Arten zeigt die Vielfalt der Zierpflanzenproduktion, die prozentuale Verteilung eine mehr oder weniger ausgeprägte Fokussierung bzw. Spezialisierung auf einzelne Arten. Die Spezialisierung kann Effizienzgewinne mit sich bringen, birgt aber auch ein höheres Risiko gegenüber Nachfrageänderungen.

Bewertung für Sachsen

In Sachsen wird ein sehr breites Spektrum an Beet- und Balkonpflanzen produziert. Am häufigsten gibt es Viola (Stiefmütterchen, Hornveilchen), gefolgt von Pelargonien und Primeln.
Das Anbauspektrum - auch im Vergleich zu den gesamtdeutschen Daten - wird wesentlich vom Verhältnis der Transportkosten zum Erlös bestimmt. Bei Arten, bei denen die Kosten vergleichsweise hoch sind, können sich lokale Erzeuger am heimischen Markt durchsetzen.

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