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Zellzahl in der Rohmilch

Beschreibung des Indikators

Der Indikator zeigt die durchschnittliche Anzahl von somatischen (körpereigenen) Zellen der Milch sächsischer Kühe. Die Daten werden im Rahmen der Qualitätsprüfung für Anlieferungsmilch vom Sächsischen Landeskontrollverband ermittelt und als Jahresdurchschnittswert veröffentlicht.
Das Diagramm gezeigt den Gehalt an somatische Zellen in der gelieferten Rohmilch sächsischer Milchviehbetriebe. Die Werte liegen unter 200.000 Zellen pro ml Milch. Für die höchste Qualitätsstufe S darf die Milch nicht mehr als 300.000 Zellen aufweisen.

Grafik: Zellzahl in der Rohmilch (Quelle: Sächsischer Landeskontrollverband e.V,. Text in der Aussage: Deutscher Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen e.V.)

Aussage des Indikators

Die Zellzahl der Rohmilch ist ein wichtiges Beurteilungskriterium für die Rohmilchqualität, und wird bei jeder Milchlieferung an die Molkerei bestimmt. Sie wird durch Vorgänge der körpereigenen Abwehrmechanismen der Kuh beeinflusst. Ein hoher Gehalt an Zellen in der Milch kann ein Hinweis auf Erkrankungen, z.B. des Euters sein. Wenn die Milch die höchste Güteklasse S erreichen soll, dürfen in der abgelieferten Milch nicht mehr als 300.000 Zellen pro ml gemessen werden.

Bewertung für Sachsen

Die sächsische Milch weist seit Jahren eine sehr hohe Qualität auf, die Zellzahl der angelieferten Rohmilch zeigt einen insgesamt sinkenden Trend. Der maximal zulässige Wert zum Erreichen der höchsten Qualitätsklasse S wird um fast ein Drittel unterschritten. Damit steigt nicht nur die Qualität der Milch über die gesetzlich geforderten Maximalwerte hinaus. Vor allem ist es ein Hinweis auf gute Gesundheit und Wohlbefinden der Milchkühe.

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