Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland am 13. Dezember 2012 in Groitzsch

Steigende Probleme mit Pflanzenschutzmittelresistenzen minimieren den Bekämpfungserfolg und schränken die Präparatewahl ein. Die Auswirkungen sind in der landwirtschaftlichen Praxis in allen Bereichen erkennbar. Neben Problemen der Bekämpfung tierischer Schaderreger gibt es Wirkungslücken bei der Behandlung von Pilzkrankheiten und bei der Niederhaltung von Schadgräsern. Die Umsetzung eines Resistenzmanagements ist dafür eine wichtige Voraussetzung. Drei Beiträge unserer Veranstaltung widmeten sich diesem Thema. Der Maisanbau ist eine wichtige wirtschaftliche Größe in der Landwirtschaft. 2012 hat der Westliche Maiswurzelbohrer, ein Quarantäneschädling, nun auch Sachsen erreicht. Ebenso ist die Diskussion zur Anwendung von Fungiziden zur Krankheitsbekämpfung im Mais im vollen Gang. Weiterhin wurde zu neuen Informationsmöglichkeiten in ISIP referiert sowie zu Ergebnissen und Einsatzempfehlungen der Wirkstoffgruppe der Carboxamide. Das neue Pflanzenschutzgesetz ist im Februar 2012 in Kraft getreten. In den Vorträgen wurde auf die neuen Regelungen hingewiesen. Es wurden Schlussfolgerungen für die kommende Anbausaison gezogen und Handlungsempfehlungen gegeben.

Vorträge

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 73: Pflanzenschutz

Andela Thate

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