Erprobung von Energiefruchtfolgen für D-Süd-Standorte zur Biogasproduktion - EVA I
Das Teilvorhaben verfolgt das Ziel, Energiefruchtfolgen für D-Süd-Standorte zu erproben und Empfehlungen für Anbausysteme zu entwickeln, die eine hohe Nettoenergieausbeute sichern.
Diese Untersuchungen stehen in direktem Bezug zu den förderpolitischen Schwerpunkten im Bereich Nachwachsende Rohstoffe. Danach ist der Anbau von Energiepflanzen standortbezogen und zielgerichtet zu entwickeln.
In den Energiefruchtfolgen werden unterschiedliche Fruchtfolgen erprobt. Es soll eine standortspezifische Optimierung der oTS - Erträge und Biogasausbeuten bei hoher Wirtschaftlichkeit und Umweltschonung erreicht werden.
Der Standort gilt als repräsentativ für die südlichen Gebiete der Fahlerdebodengesellschaften der Moränengebiete. Die Böden sind charakterisiert durch Grundwasserferne und eine geringe nutzbare Feldkapazität in der Bodentiefe 0 - 2 m. In Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen nehmen sie 19 – 20 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche ein. Für diese Böden sind mit Energiefruchtfolgen wirtschaftlich tragfähige Alternativen zu entwickeln.
Ansprechpartner
Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Referat 72: Pflanzenbau
Dr. Kerstin Jäkel
Telefon: +49 35242 631-7200
Telefax: +49 35242 631-7099
E-Mail: Kerstin.Jaekel@lfulg.sachsen.de
Webseite: www.lfulg.sachsen.de