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Wirtschaftlichkeit 2017/18

Voranzustellen ist, dass das Dürrejahr 2018 mit seinen Folgen erst in der Auswertung des Wirtschaftsjahres 2018/2019 seinen Niederschlag finden wird.

Der im Bericht betrachtete Abrechnungszeitraum 2017/2018 (01.01.2017 bis 30.06.2018) war geprägt durch geringere Erträge zur Ernte 2017, aber auch durch höhere Preise für Getreide. Die erzielten Milchpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 31 Prozent auf 36,64 Cent/kg Milch. Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen verbesserte sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 in allen Betriebsformen, außer im Ackerbau. Die Verbesserungen stellten sich vor allem in Betrieben mit Tierhaltung (Futterbau-, Veredlungs- und Verbundbetriebe) ein, die (aufgrund der deutlich gestiegenen Milchpreise) auf höhere Umsatzerlöse in der Milcherzeugung zurückzuführen waren.

Im Durchschnitt aller analysierten Betriebe wurde ein Ergebnis in Höhe von 37.400 Euro/Arbeitskraft erreicht (Vorjahr: 28.300 Euro/Arbeitskraft). Damit wurde der seit dem Jahr 2013/2014 anhaltende Trend der Einkommensverschlechterung bzw. Einkommensstagnation gestoppt.

In das Abrechnungsjahr 2018/19 (Kalenderjahr 2018 und Wirtschaftsjahr 01.07.2018 bis 30.06.2019) fällt die Ernte des Dürrejahres 2018. Dies wird die wirtschaftlichen Ergebnisse der Testbetriebe sehr stark prägen. Für alle Landwirtschaftsbetriebe wird daher eine deutliche Ergebnisverschlechterung in Höhe von minus 25 Prozent prognostiziert.

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