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Schadstoffuntersuchungen von Fischen

Ergebnisse der Schadstoffuntersuchungen sächsischer Angelfische 2018

2018 wurden Fische der Elbe auf Schadstoffe nach lebensmittelrechtlichen Vorgaben und auf prioritäre Stoffe laut Oberflächengewässerverordnung (OgewV) bezüglich der Einhaltung von Umweltqualitätsnormen mittels Einzel- und Mischproben untersucht. Daneben erfolgte die Beprobung von zwölf weiteren Gewässern auf die Einhaltung von Umweltqualitätsnormen (UQN) anhand von Mischproben. Dabei wurden gleichzeitig Messergebnisse für die geregelten Schadstoffe gewonnen.

Bei den Untersuchungen von Elbfischen im Jahr 2018 wurden gegenüber dem Vorjahr etwa gleiche Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Allerdings ist der Anteil belasteter Proben etwas gesunken. Sieben Prozent der Fische aus der Elbe wiesen Schadstoffkonzentrationen über einem zulässigen Höchstwert auf. Zwei Überschreitungen entfielen auf PCB, fünf Höchstwertüberschreitungen auf Quecksilber. Dioxine und Furane sowie dioxinartige PCB (dl-PCB) sind an allen Beprobungspunkten nur in niedrigen, unkritischen Konzentrationen nachweisbar. Die Proben halten die von der WHO festgelegten Höchstwerte durchweg ein. Das gilt auch für alle anderen Fischproben der untersuchten zwölf kleineren Fließgewässer.

Für diese Fischproben konnten innerhalb der Untersuchung auf UQN nur geringe bis sehr geringe Belastung mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden.

Die Empfehlung an Angler, den Verzehr von Elbfisch auf maximal 2 kg pro Monat und bei großen Fischen auf 1 kg pro Monat zu beschränken, bleibt weiterhin bestehen. Für Fische der anderen untersuchten Gewässer wurden keine Verzehrseinschränkungen gemacht, da hier die Belastungen gering bis sehr gering sind.

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