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Schadstoffuntersuchungen von Fischen

Ergebnisse der Schadstoffuntersuchungen sächsischer Angelfische 2020

2020 wurden Fische der Elbe, der Weißen Elster und der Lausitzer Neiße auf Schadstoffe nach lebensmittelrechtlichen Vorgaben und auf prioritäre Stoffe laut Oberflächengewässerverordnung (OgewV) bezüglich der Einhaltung von Umweltqualitätsnormen (UQN) mittels Einzel- und Mischproben untersucht. Daneben erfolgte die Beprobung von Fischen aus Flöha und Pleiße auf die Einhaltung von Umweltqualitätsnormen mittels Mischproben.

Die Analysen wurden in der Staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft (BfUL) in Nossen durchgeführt. Sonderuntersuchungen von Fischen aus Prossen auf Dioxine, Furane und dioxinähnlichen PCB erfolgten in der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen (LUA), Fachgebiet 2.5 Pestizide anhand von Mischproben ausgewählter Arten.

Bei den Untersuchungen von Elbfischen im Jahr 2020 wurden gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang einzelner Schadstoffkonzentrationen festgestellt. Bei Quecksilber wurde der bislang niedrigste Mittelwert seit Beginn der Messungen 1994 festgestellt.

Fische aus Weißer Elster und Lausitzer Neiße sowie aus Flöha und Pleiße wiesen keine Überschreitungen lebensmittelrechtlicher Höchstwerte auf. Dioxine/Furane und dioxinähnliche PCB sind an allen Beprobungspunkten 2020 nur in Konzentrationen unterhalb der von der EU-Kommission empfohlenen Werte nachweisbar.

Bei den Fischuntersuchungen mittels Mischproben konnten innerhalb der Untersuchung auf UQN überwiegend nur geringe bis sehr geringe Belastung mit Umweltschadstoffen nachgewiesen werden.

Die Empfehlung an Angler, den Verzehr von Elbfisch auf maximal 2 kg pro Monat und bei großen Fischen auf 1 kg pro Monat (entsprechend 800 g bzw. 400 g Fielt) zu beschränken, bleibt weiterhin bestehen.

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