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Optimierung des Sorghumanbaus und Wissenstransfer in die landwirtschaftliche Praxis

Projektlaufzeit:
04/2016 – 04/2019

Projektbeschreibung:

Das LfULG beschäftigt sich seit mehreren Jahren im Rahmen von Mehrländerverbundprojekten mit dem Anbau von Sorghum zur energetischen Verwertung in Biogasanlagen (Projekte: »Sorghum I und II«). Chancen für den Sorghumanbau unter sächsischen Bedingungen bestehen vor allem auf leichten Böden in den durch Sommertrockenheit geprägten Anbauregionen Nordsachsens. In langjährigen Exaktversuchen am Standort Trossin (2005 – 2013) konnten umfangreiche Empfehlungen zur fruchtartangepassten Produktionstechnik sowie zu den Verwertungseigenschaften von Sorghum erarbeitet werden.

Die Überführung dieses Wissens in die landwirtschaftliche Praxis ist Ziel der Projektphase »Sorghum III«. In Zusammenarbeit mit der Agrargenossenschaft Krippehna eG (Landkreis Nordsachsen) werden im Rahmen mehrjähriger Praxisversuche (2016 – 2018) die Anbaueignung verschiedener Sorghumarten und -sorten als Zweitfrucht nach Grünroggen, in Ergänzung zum betrieblichen Maisanbau, erprobt.

In pflanzenbaulichen Exaktversuchen am Standort Trossin wird nach weiteren Stellschrauben zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Sorghumanbaus gesucht. Der Fokus hierbei liegt insbesondere auf der sorten- und standortspezifischen Wahl des optimalen Erntetermins. Weiterhin werden verschiedene Verfahren der Bodenbearbeitung und Aussaattechnik im Hinblick auf eine sichere Bestandesetablierung geprüft.

Das LfULG ist neben der Koordination des Gesamtvorhabens für die standortübergreifenden Qualitätsuntersuchungen (Methanausbeute, wertgebende Inhaltsstoffe) und verfahrens-ökonomischen Auswertungen zum Sorghumanbau sowie die Betreuung der sächsischen Anbauversuche verantwortlich.

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