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Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/2031

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(© LfULG)
Marienkäfer auf Apfelblüte

Am 14.12.2019 ist die neue Pflanzengesundheitsverordnung (EU) 2016/ 2031 in Kraft getreten. Das Ziel ist, eine risikobasierte Vorsorge gegen die Ein- und Verschleppung von Quarantäneschadorganismen mit Pflanzen und pflanzlichen Waren (z.B. Früchte, Schnittblumen oder Holz) aus Drittländern in die Europäische Union zu schaffen. 

Die Verordnung (EU) 2016/2031 enthält u.a. Regelungen zu folgenden Bereichen: 

  • Anwendungsbereich und Begriffbestimmungen wie Unionsquarantäneschädling (Artikel 1 bis 3)
  • Meldepflichten und Maßnahmen zur Bekämpfung von Quarantäneschädlingen (Artikel 9 bis 20)
  • Einfuhr von Pflanzen einschließlich Einfuhrverboten, Anforderungen, Pflanzengesundheitszeugnisse (Artikel 40 bis 52)
  • Überwachung von Unionsquarantäneschädlingen (Artikel 61 bis 64)
  • Amtliches Register für Unternehmer, Registrierungsverfahren, Rückverfolgbarkeit von pflanzlichen Sendungen und Aufzeichnungspflichten der Unternehmer (Artikel 65 bis 70)
  • Verbringen von Pflanzen innerhalb der EU und Pflanzenpass (Artikel 78 bis 95)
  • Ausfuhr und Pflanzengesundheitszeugnisse (Artikel 100 bis 104, 71 bis 77)
  • Geregelte Nicht- Quarantäneschädlinge und Bekämpfungsmaßnahmen (Artikel 36 bis 39) 

Wer muss sich registrieren lassen?

Seit dem 14.12.2019 gilt die neue Registrierungspflicht nach der Verordnung (EU) 2016/2031 für Betriebe und Unternehmer, die folgende Tätigkeiten ausführen:

  • Produktion oder Verbringung von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen (ausgenommen ist die Verbringung direkt an den Endkunden) im EU- Binnenmarkt
  • Versand von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen im Online- Handel und Fernabsatz
  • Ausstellen von Pflanzenpässen 
  • Importeure von kontrollpflichtiger Ware
  • Exporteure für deren Ware ein Pflanzengesundheitszeugnis benötigt wird
  •  Verpacker und Behandler von Holz nach ISPM 15
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