Mitteldeutscher Schweinetag 2015

Die positive Entwicklung der Schweinhaltung in Mitteldeutschland wird sich nur fortsetzen lassen, wenn es gelingt einen akzeptierten Kompromiss zwischen den gesellschaftlichen Anliegen hinsichtlich Tierwohl und den Anforderungen internationaler Märkte zu schaffen. Das deutsche Schweinefleisch ist international begehrt aufgrund seiner Preiswürdigkeit und hohen einheitlichen Produktqualität, nicht aufgrund der Tierschutzvorschriften. Deshalb ist der Handlungsspielraum begrenzt. Um die Zukunft zu meistern, sollten die Betriebe das Zepter des Handelns nicht aus der Hand geben, offensiv mit den Problemen umgehen und sich auf ihre Stärken besinnen. Diese liegen vor allem in einer ausgefeilten Produktionstechnik, die aber nur zum Tragen kommen kann, wenn es gelingt die Bestände gesund zu erhalten. Neben großen Gefahren (ASP, PED usw.), die von außen in die Betriebe getragen werden können, gilt es die Faktorenkrankheiten in den Beständen durch eine optimierte Verfahrenstechnik zu beherrschen. Das war das Ergebnis des mitteldeutschen Schweinetages, der gemeinschaftlich organisiert wurde von den Bundesländern Thüringen, Sachsen Anhalt und Sachsen am 25 und 26.11.2015 in Halle-Peißen.       

zurück zum Seitenanfang