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Dauergrünland in Entstehung

Mit Inkrafttreten der Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung am 30.03.2018 unterbricht das Pflügen die Dauergrünland-Entstehung. Flächen, auf denen Kleegras, Ackergras, Luzernegras angebaut wird oder eine aus der Erzeugung genommene Fläche beantragt wird und sofern sich diese Flächen noch in der Dauergrünland-Entstehung befinden, gelten als Potentielles Dauergrünland. Die entsprechenden Flächen werden in der Ebene PotDGL ausgewiesen. Wird eine solche Fläche vor der Neueinsaat gepflügt und wird dies spätestens 14 Tagen nach dem Pflügen beim zuständigen FBZ/ISS angezeigt, dann kann die Verwaltung das Zähljahr der Dauergrünland-Entstehung für die betroffene Fläche zurücksetzen. Bei der Anzeige ist vom Antragsteller anzugeben, ob und wann die Fläche gepflügt wurde. Hierfür ist das Formular „Anzeige über das Pflügen bei Dauergrünland in Entstehung (PotDGL)“ erforderlich. Nur bei rechtzeitiger Anzeige wird das Pflügen als Unterbrechung der Dauergrünland-Entstehung gewertet.

Anzeigeformular Pflügen PotDGL