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Wehrdatenbank der sächsischen Fließgewässer

Mit der Wehrdatenbank können Sie über verschiedene Parameter nach Wehr- und Stauanlagen recherchieren. Für jede Wehranlage sind in den Detailinformationen neben Gewässerangaben auch Lage- und Eigentümerinformationen abrufbar. Bei vielen Wehren sind Bilder verfügbar.

Impressum
Die Datenbank wurde in Zusammenarbeit von Sächsischer Landesanstalt für Landwirtschaft, Referat Fischerei, dem Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie, der Landestalsperrenverwaltung und dem Sachverständigenbüro U. Peters entwickelt. Die Auswertung aller gewonnen Daten mittels Akteneinsicht, Befragung, der vorhandenen Dokumentation des Flußlaufs sowie den Ergebnissen der Ortsbesichtigungen wurde für jede Wasserkraft-, Wehr- und Stauanlage in einem Datenblatt festgehalten.

Das Datenblattmuster ist von HARTMANN (Regierungspräsidium Chemnitz, Referat 62) 1996 zur Verfügung gestellt worden, zeitfortschreitend angepasst bzw. verändert und in einer Abstimmung zwischen der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Referat Fischerei, dem Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie, der Landestalsperrenverwaltung und dem Sachverständigenbüro U. Peters auf den heutigen Stand gebracht.

Das Datenblatt enthält folgende wesentliche Sachverhalte:

  1. Wasserrechts- und Eigentümerdaten
  2. Technische Parameter der Stau- und Wasserkraftanlage
  3. Gewässerökologische Daten

Es wurden die folgenden wesentlichen Unterlagen, Dokumentationen herangezogen:

  • Topografische Karte 1 : 25.000 ( Normalausgabe ) Landesvermessungsamt Sachsen,
  • Flußgrundlagenvermessungen 
  • Längsschnitte aus den siebziger Jahren
  • Antragsunterlagen und Akten zu den Wasserkraftanlagen bei den Landratsämtern und den Regierungspräsidien Chemnitz und Dresden
  • Checklisten zu den Wasserkraftanlagen der Landratsämter und Regierungspräsidien ( sofern diese zur Verfügung standen )
  • Dokumentationen bei den Staatlichen Umweltfachämtern und Landratsämtern
  • Talsperren, Hochwasserrückhaltebecken und Wasserspeicher wurden vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie übernommen und durch eigene Daten sowie den Flußkilometern ergänzt 
  • Ergebnisse der Befragung der Eigentümer, Betreiber der Wasserkraftanlagen

Bezeichnung des Querbauwerkes
Die Bezeichnung des Querbauwerkes erfolgte anhand der zur Verfügung stehenden Unterlagen (Flußgrundlagenvermessung, Antragsunterlagen und Dokumentationen, Bezeichnungen auf der TK 25). Standen keine Bezeichnungen zur Verfügung, erfolgte die Namengebung anhand charakteristischer Merkmale vor Ort.

Ermittlung der Flußkilometer
Die Flußkilometer der kartierten Querbauwerke entstammen, sofern vorhanden und dort abrufbar, der Flußgrundlagenvermessung - Längsschnitte aus den siebziger Jahren, die von den Staatlichen Umweltfachämtern zur Verfügung gestellt wurden. Für die Fließgewässer ohne Grundlagenvermessung wurde der Flußkilometer des Querbauwerkes anhand der TK 25 ermittelt. Differenzen zur TK 10 sind somit normal.

Bestimmung Gauß-Krüger-Koordinaten
Die Hoch- und Rechtswerte des Querbauwerkes wurden bis 1998 anhand der TK 25 ermittelt. Ab dem Jahr 1999 erfolgte die Bestimmung mittels GPS vor Ort. Passierbarkeit des Querbauwerkes für Fische Die Bewertung der Passierbarkeit der Querverbauung für auswandernde Fische erfolgte in Anlehnung an ADAM&SCHWEVERS (1996), MERWALD (1987).

Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegsanlage
Sofern eine Funktionsprüfung der Fischaufstiegsanlage durchgeführt wurde, sind die Ergebnisse direkt dokumentiert. Ansonsten ist die Einschätzung der Funktionsfähigkeit anhand der bei QUAST et.al. (1996) beschriebenen Parameter sowie den Ergebnissen der Bauabnahme (Bemessungsparameter) vor Ort durchgeführt worden.

Fotodokumentation
Eine Fotodokumentation ist derzeit noch nicht für alle kartierten Querbauwerke abrufbar, wird aber fortlaufend ergänzt. Ab dem Jahr 2002 sind die Bilder für das Format 800x600 Pixel eingegeben.

Rechtliche Hinweise Der Inhalt der Datenbank ( Daten und Bilddokumentation ) ist nach Urheberrechtsgesetz ( § 4 UrhG BGBl I 1965 1273, zul. geä. durch Art. 3 G v. 1.9.2000 BGBl I 1374 zur Umsetzung der EGRL 9/96, EWGRL 83/93, EGRL 55/97 und EWGRL 28/92 ) geschützt.