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Antragstellung

Allgemeine Informationen zum Antragsverfahren

 

Ab dem Antragsjahr 2018 gilt die Verpflichtung zur lage- und größengenauen Erfassung von Schlägen, ökologischen Vorrangflächen (EFA) und von bisher noch nicht digital erfassten Cross-Compliance-relevanten Landschaftselementen (CC-LEs) nicht nur im Betriebssitzland, sondern auch für alle in einem davon abweichenden Belegenheitsland gelegenen Flächen, d.h. bundeslandübergreifend.

 

Dies bedeutet, dass ab 2018 alle Flächen mit den erforderlichen flächenbezogenen Informationen durch den Antragsteller direkt im Belegenheitsland im dortigen Antragssystem GIS-basiert erfasst und angemeldet werden müssen (GIS-Antrag).

 

Die Antragstellung in Sachsen erfolgt ab 2018 webbasiert mit DIANAweb. Das heißt, es muss ab 2018 kein Programm mehr lokal auf dem Rechner installiert werden, sondern die Bearbeitung des Antrags auf Direktzahlungen und Agrarförderung erfolgt direkt im Browser. Alle Formulare für den Antrag auf Direktzahlungen und Agrarförderung sind in DIANAweb integriert. DIANAweb unterstützt Sie bei der korrekten Antragstellung durch umfangreiche Plausibilitätsprüfungen in und zwischen den Formularen sowie durch Anzeigen von Pflichtfeldern und Hinweisen zu den auszufüllenden Feldern.

 

Europäische Gas-Anbindungsleitung (EUGAL)

Voraussichtlich ab Mitte 2018 beginnt der Bau der EUGAL in Sachsen. Projektträger ist die GASCADE Gastransport GmbH Kassel. Die Leitung soll in weiten Teilen parallel zur schon bestehenden Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) verlegt werden. Shape-Dateien mit detaillierten Informationen zum geplanten Trassenverlauf und zu den Rohrlagerplätzen werden Ihnen nachfolgend zum Download bereitgestellt. Sie können die Shapes in DIANAweb oder eine andere GIS-Anwendung importieren, um sich einen Überblick über die Betroffenheit Ihres Betriebes zu verschaffen.

 

Die Beantragung betroffener Schläge folgt den Regeln für die Inanspruchnahme von Flächen durch andere nichtlandwirtschaftliche Tätigkeiten. Das heißt, Schläge, bei denen im Verlauf des Jahres die landwirtschaftliche Nutzung ganz oder teilweise durch den Bau unterbrochen werden könnte, müssen zunächst entsprechend ihrer derzeitigen Bewirtschaftung im Sammelantrag angegeben werden. Die tatsächliche Inanspruchnahme ist dann spätestens drei Tage vor Beginn der Arbeiten schriftlich mit dem dafür vorgesehen Formular »Anzeige nichtlandwirtschaftliche Tätigkeit« und unter Beifügung der notwendigen Unterlagen beim LfULG anzuzeigen.