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Import

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(© LfULG)
Reisegepäck auf Kofferband

In Sachsen werden die Importkontrollen von pflanzlichen Warensendungen aus Drittländern (Nicht-EU-Staaten) durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Referat Pflanzengesundheit gewährleistet. Ziel der Kontrollen von pflanzlichen Importsendungen ist es, das Risiko einer Einschleppung bzw. Ansiedlung gefährlicher Schadorganismen zu minimieren.

Folgende Warenarten werden kontrolliert:

  • Pflanzen
  • Pflanzenteile
  • Früchte
  • Saatgut
  • Holz
  • Verpackungsholz
  • Kartoffeln (Einfuhr nur mit Ausnahmegenehmigung)
  • Boden, Erde und organisches Substrat (Einfuhr nur mit Ausnahmegenehmigung)

 
Die Prüfung der Dokumente und die phytosanitäre Untersuchung der Waren erfolgt grundsätzlich an den Grenzeinlassstellen Flughafen Leipzig/Halle und Flughafen Dresden. Verpackungsholz kann unter bestimmten Voraussetzungen auch am Bestimmungsort physisch kontrolliert werden. Bei einer Beanstandung der pflanzlichen Ware wird entweder eine Zurückweisung veranlasst oder eine Behandlung, gegebenenfalls eine Vernichtung der Ware angeordnet.

Mögliche Beanstandungsgründe: 

  • Schaderregerauftreten
  • Verdacht auf Schaderreger
  • Unzureichende, falsche, unvollständige, gefälschte oder nicht vorhandene Dokumente
  • Einfuhrverbote
  • Fehlende Markierungen bei Verpackungsholz

Vorgehensweise bei Importvorhaben

Zur Einfuhr von pflanzlichen Warensendungen aus Drittländern müssen Importeure bzw. Ladungsbeauftragte im Abfertigungsportal Traces (Trade Control and Expert System) einen entsprechenden Antrag (GGED- Gemeinsames Gesundheitseingangsdokument) online stellen. 

Hinweise zum Pflanzengesundheitseingangsdokument (GGED)

Achtung: Der Import von pflanzengesundheitszeugnis- pflichtiger Ware erfordert eine amtliche Registrierung bei der zuständigen Behörde.

Antrag auf Registrierung

Post- und Reiseverkehr

Auch für Postsendungen und Reisende gelten die Vorschriften und gegebenenfalls Verbote zur Einfuhr von Pflanzen, Pflanzenerzeugnissen und anderen Gegenständen aus Drittländern. Dabei gibt es keine Mengen- oder Gewichtsbeschränkungen. Bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Kokosnuss, Ananas) ist der Import nur mit einem Pflanzengesundheitszeugnis (PGZ) zulässig. Die Pflanzengesundheitszeugnisse können von den amtlichen Pflanzenschutzdiensten der Herkunftsländer ausgestellt werden. Innerhalb der EU ist das Verbringen hingegen antragsfrei. 

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