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Grundlagen

Prinzip Wissenstransfer - schematische Darstellung

Was wird gefördert?

Wissen und Informationen zu aktuell relevanten Themen sollen aufbereitet und in die land-, forst- und ernährungswirtschaftliche Praxis vermittelt werden. Gefördert werden z.B. Workshops, Fachtagungen, Coachings, Übungen, Feldtage, Online Seminare, Exkursionen sowie Demonstrationsvorhaben. Ausgenommen Exkursionen muss der Durchführungsort der Veranstaltungen in Sachsen liegen.

Die Veranstaltungen können aufeinander aufbauen, jeweils für sich stehen oder mit gleichem Inhalt in verschiedenen Regionen Sachsens angeboten werden.

Die Laufzeit der Vorhaben beträgt in der Regel zwei Jahre ab Bewilligung.

Nicht zulässig sind Individualveranstaltungen im Sinne einer Betriebsberatung sowie Veranstaltungen, die der Produktberatung dienen oder zur Produktplatzierung genutzt werden. Veranstaltungen im Rahmen der gesetzlich geregelten Qualifizierungen (allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen, Fachhochschulen, Berufsakademien, Hochschulen und Universitäten) werden ebenfalls nicht gefördert. Vorhaben, die bereits im Rahmen anderer Förderprogramme einschließlich Strukturfondförderung gefördert werden oder gefördert werden können, sind im Rahmen des Wissenstransfers sind nicht förderfähig.

Wer kann einen Antrag stellen?

Ausschließlich Anbieter von Wissenstransferleistungen (juristische Personen, Personengesellschaften, natürliche Personen) können einen Antrag auf Förderung stellen. Ausgenommen sind Gebietskörperschaften. Der Anbieter des Vorhabens muss nicht zwingend in Sachsen angesiedelt sein. Da bei der Vorhabenauswahl die Relevanz des Vorhabens für Sachsen beurteilt wird, sind regionale Kenntnisse des Freistaats Sachsen erforderlich.

Der Anbieter muss für das Vorhaben Fachpersonal einsetzen, dessen regelmäßige Qualifikation zu belegen ist. Der Nachweis der fachspezifischen Fortbildung kann durch Zertifikate, Zeugnisse bzw. durch Publikationen in Fachzeitschriften, Lehr- oder Gutachtertätigkeiten erfolgen. Die Mindestanforderungen zur fachlichen Eignung / Qualifikation für eigenes Personal oder Honorarkräfte leiten sich aus dem jeweiligen Aufruf ab.

Nicht eingesetzt werden dürfen Bedienstete des LfULG, weder als eigenes Personal noch als Honorarkräfte.

An welche Zielgruppe richten sich die Vorhaben?

Zielgruppe der Förderung sind Personen, die in der sächsischen Land-, Ernährungs- oder Forstwirtschaft tätig sind. Die genaue Zielgruppe wird im jeweiligen Aufruf genannt. Der Teilnehmerkreis muss für jede Veranstaltung durch eine Teilnehmerliste nachgewiesen werden. Die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung soll sich an einem Richtwert von mindestens 10 Personen orientieren.

Warum ist Wissenstransfer wichtig?

Von der Förderung profitieren Akteure aus der land-, forst- und ernährungswirtschaftlichen Praxis, die kostengünstige, qualitativ hochwertige Bildungsangebote erhalten. Durch den Wissenstransfer können sich Betriebe und Unternehmen weiterentwickeln und beispielsweise ihre Produktionsmethoden auf kommende Herausforderungen vorbereiten. Da sich die Vorhaben nicht an einzelne Betriebe, sondern an einen breiten Teilnehmerkreis wenden, können sich Multiplikatoreffekte bzw. eine bedeutende Hebelwirkung für die regionale Wertschöpfung und die Umsetzung von EU-Querschnittszielen entfalten.

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