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Förderung

Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgt die Förderung?

Die Förderung von Vorhaben des Wissenstransfers einschließlich Demonstrationsvorhaben erfolgt im Rahmen der Umsetzung des »Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)« in der Förderperiode 2014-2020 (Verordnung (EU)Nr. 1305/2013 vom 17.12.2013). Hier bildet besonders Artikel 14 die Rechtsgrundlage der Förderung.

Der Freistaat Sachsen setzt die ELER-Verordnung mit seinem »Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum« (EPLR, insbesondere Abschnitte 5.2.1 und 8.2.1) um. Auf der Grundlage des EPLR hat das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die Förderrichtlinie »Landwirtschaft, Innovation, Wissenstransfer« erstellt. Diese beschreibt Details zu den Zielsetzungen und zur Umsetzung des Förderbereichs Wissenstransfer (RL LIW/2014, Teil B. II. 2 vom 15.12.2014).

Gibt es inhaltliche Vorgaben?

Der Aufruf gibt Module mit inhaltlichen Schwerpunkten sowie allgemeine Anforderungen zur Umsetzung des Vorhabens vor. Spezifische Inhalte und deren methodische Umsetzung werden vom Antragsteller selbst konzipiert.

Die Themenschwerpunkte sind dem jeweils aktuellen Aufruf zu entnehmen. Eine detaillierte Übersicht über alle Themenschwerpunkte gibt die RL LIW/2014, Teil B. II., Punkte 2.1.1 bis 2.1.7.

Wonach richtet sich die Förderhöhe?

Die Förderung erfolgt als Projektförderung mit Anteilsfinanzierung.

  • Der Regelfördersatz beträgt 80% der förderfähigen Gesamtausgaben bei Vorhaben im Agrarsektor.
  • Abweichend beträgt der Fördersatz 60% für Vorhaben zugunsten von KMU in ländlichen Gebieten sowie 100%, wenn das Vorhaben aus einem EIP-AGRI-Projekt resultiert.

Das Budget und der modulspezifische Fördersatz sind dem Aufruf zu entnehmen.

Welche Ausgaben sind förderfähig?

Die Förderung umfasst die Organisation und Durchführung der Veranstaltungen sowie auch die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Förderfähig sind eindeutig projektbezogene Personal- und Sachausgaben sowie kleinere Investitionen im Rahmen von Demonstrationsvorhaben. Die Ausgaben für Investitionen müssen in Bezug auf Inhalt und Ziele des Gesamtvorhabens angemessen sein.

Indirekte Gemeinkosten können auf Basis der förderfähigen direkten Personalausgaben im Rahmen einer Pauschale in Höhe von 15 % abgerechnet werden.

Nähere Informationen über die finanzielle Planung des Vorhabens und förderfähige Ausgaben finden Sie in den »Erläuterungen zur Antragstellung« im Förderportal des SMUL.

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