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Wirtschaftlichkeit 2016/17

Die Wirtschaftlichkeit in den analysierten sächsischen Betrieben verbesserte sich im Jahr 2016/17 leicht. Das Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand stieg um ein knappes Prozent bzw. um über 200 EUR/Arbeitskraft. Es wurde ein Ergebnis in Höhe von 27.700 EUR/Arbeitskraft erreicht, 2015/16 waren es 27.500 EUR/Arbeits-kraft. Mit diesem Ergebnis in 2016/17 wurde der seit 2013/14 anhaltende Trend der Einkommensverschlechterung gestoppt.

In der sächsischen Landwirtschaft wurde 2016 eine gute Ernte erzielt.

Die Erträge bei Getreide lagen höher als 2015 und über dem langjährigen Mittel. Laut Angaben des BMEL wurden in Sachsen 2016 durchschnittlich 75,6 dt Getreide pro ha LF geerntet. Das waren 3 % mehr als zur Ernte 2015 und 11 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2015. Im Deutschlandvergleich waren die sächsischen Getreideerträge 2016 überdurchschnittlich (105 %), in Deutschland insgesamt wurden 71,8 dt/ha LF geerntet.

Beim Winterraps wurden in Sachsen Erträge in Höhe von 37,1 dt/ha erzielt. Damit waren die Erträge 3 % geringer als zur Ernte 2015. Der durchschnittliche Winterrapsertrag lag in Deutschland bei 34,6 dt/ha LF.

Die ausgewerteten Buchführungsabschlüsse zeigen, dass die Hauptursachen für die relativ unveränderte wirtschaftliche Situation zum einen die geringeren Umsatzerlöse aus dem Getreide-, Ölsaaten- sowie dem Milchverkauf in den Unternehmen waren. Zum anderen glichen die geringeren Aufwendungen für Material, Personal und für die Unterhaltung die Erlösminderungen aus.

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