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Ergebnisse WJ 2016/17

Schweine am Futtertrog
(Titelbild)  © Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft

Im Rahmen eines länderübergreifenden Projektes werden seit dem Jahr 2007 Buchführungsabschlüsse von Veredlungsbetrieben ausgewählter Bundesländer gemeinsam ausgewertet. Neben den ursprünglich beteiligten ostdeutschen Bundesländern nehmen ab dem Wirtschaftsjahr 2013/14 auch die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen teil.
483 auswertbare Datensätze spezialisierter Veredlungsbetriebe, darunter 366 Natürliche Personen im Haupterwerb und 117 Juristische Personen, fanden Berücksichtigung.

Die 415 insgesamt ausgewerteten Schweinebetriebe erzielten im Mittel ein Ordentliches Ergebnis zzgl. Personalaufwand in Höhe von 44.292 €/AK. Die Wirtschaftskraft reichte aus, um die Liquidität vollumfänglich zu sichern und die eingesetzten Produktionsfaktoren vollständig zu entlohnen.

Geflügel haltende Betriebe erzielten einen Gesamtarbeitsertrag von durchschnittlich 36.000 € je Arbeitskraft und eine Gesamtkapitalrendite von 5,7 %, die Rendite lag damit deutlich unter der von Schweine haltenden Betrieben, aber deutlich über der von Landwirtschaftsbetrieben anderer Produktionsrichtungen.
Sowohl Legehennen- als auch Geflügelmastbetriebe konnten ihre Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr steigern, lediglich bei Geflügelmastbetrieben in der Rechtsform 'natürliche Person' gingen die Gewinne zurück. Mit einem Gesamtarbeitsertrag von über 46.000 €/AK war die Arbeitsrentabilität in dieser Gruppe aber immer noch sehr hoch.

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