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Buchführungsergebnisse 2016/2017

In der Broschüre »Buchführungsergebnisse der Landwirtschaft 2016/2017« werden die wirtschaftlichen Ergebnisse von insgesamt 476 landwirtschaftlichen und 26 gartenbaulichen Unternehmen im Zeitraum 2016/17 dargestellt. Dieser Abrechnungszeitraum reicht vom Kalenderjahr 2016 (vorrangig in Juristischen Personen) bis zum Wirtschaftsjahr 2016/17 (vorrangig in Natürlichen Personen), das am 30.06.2017 endet.

In der sächsischen Landwirtschaft wurde 2016 eine gute Ernte erzielt. Die Erträge bei Getreide lagen höher als 2015 und über dem langjährigen Mittel. Es wurden 2016 durchschnittlich 75,6 dt Getreide pro Hektar geerntet. Das waren 3 % mehr als zur Ernte 2015 und 10 % mehr als im Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2015. Im Deutschlandvergleich waren die sächsischen Getreideerträge 2016 überdurchschnittlich (105 %), in Deutschland insgesamt wurden 71,8 dt/ha geerntet. Beim Winterraps wurden in Sachsen Erträge in Höhe von 37,1 dt/ha erzielt. Damit waren die Erträge 4 % geringer als zur Ernte 2015. Der durchschnittliche Winterrapsertrag lag in Deutschland bei 34,5 dt/ha.

Die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit ab dem Wirtschaftsjahr 2010/11 setzte sich in den Jahren 2013/14 bis 2015/16 nicht fort. Das „Ordentliche Ergebnis zzgl. Personalaufwand“ sank in diesen drei Jahren im Durchschnitt aller Landwirtschaftsbetriebe insgesamt um 10.000 Euro/Arbeitskraft bzw. um 27 %. Im Jahr 2016/17 stieg es auf 28.700 Euro/Arbeitskraft bzw. um 6 % im Vergleich zum Vorjahr an. Dieses Ergebnis lag trotz des Anstiegs immer noch 12 % unter dem letzten fünfjährigen Mittel (2012/13 bis 2016/17 = 32.500 Euro/Arbeitskraft).

Die ausgewerteten Buchführungsabschlüsse zeigen, dass die Hauptursachen für die leicht verbesserte wirtschaftliche Situation zum einen die geringeren Aufwendungen für Material, Personal und für die Unterhaltung und die etwas höheren Umsatzerlöse aus dem Milchverkauf waren. Zum anderen wirkten sich die geringeren Umsatzerlöse aus dem Getreide- und Ölsaatenverkauf in den Unternehmen wirtschaftlich negativ aus. Die geringeren Umsatzerlöse ergaben sich aufgrund der geringeren Erzeugerpreise für diese Produkte im überwiegenden Auswertungszeitraum.

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