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Bioprodukte

Die Verarbeitung ökologischer Rohstoffe oder Halbfertigprodukte zu ökologischen Lebensmitteln erfolgt nach gesetzlichen Vorgaben der EG-Öko-Basisverordnung. Um die besondere Prozess- und Produktqualität der ökologischen Lebensmittel weiterhin zu garantieren, müssen die Bemühungen der ökologisch wirtschaftenden Landwirte, die natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu erhalten, auch bei der Verarbeitung fortgesetzt und bestimmte Richtlinien eingehalten werden. Die Herstellung hat aus ökologischen Zutaten zu erfolgen, außer sie sind nachweislich nicht als ökologisches Erzeugnis erhältlich.

Das EU-Bio-Logo muss bei der Kennzeichnung von vorverpackten Öko-Lebensmitteln verwendet werden. Zusätzlich ist im selben Sichtfeld die Code-Nummer der Kontrollstelle anzugeben, die für die Kontrolle des Unternehmers zuständig ist, der die letzte Erzeugungs- oder Aufbereitungshandlung vorgenommen hat. Unmittelbar unter der Code-Nummer ist die Herkunftsangabe der landwirtschaftlichen Ausgangsstoffe notwendig. Je nachdem, ob diese in der EU oder in Drittländern erzeugt wurden, wird dann die Formulierung EU-Landwirtschaft bzw. Nicht-EU-Landwirtschaft, gegebenenfalls auch beides, erscheinen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann diese Angabe auch durch ein konkretes Land ersetzt werden. Drittländer können, müssen aber nicht, das EU-Gemeinschaftslogo verwenden.

Befragungen und Auswertungen

Befragung zur Öko-Verarbeitungsstruktur in Sachsen 2012

2012 erfolgte durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eine landesweite Befragung sächsischer Öko-Verarbeitungsunternehmen. Sie soll Aufschluss über den aktuellen Stand in der sächsischen Ernährungswirtschaft bezogen auf die Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln geben. Ziel ist es, Empfehlungen zu entwickeln, um die Öko-Verarbeitungsstruktur in Sachsen zu verbessern. Möglichkeiten und Potenziale regionaler Vernetzung bei Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern sollen abgeleitet werden.

Die Ergebnisse der Auswertung finden Sie nachfolgend als Download.

Auswertung der Unternehmensbefragung 2014

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) erfolgte durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zur Beurteilung der konjunkturellen Lage und zur sektoralen Struktur die Befragung in Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft für das Wirtschaftsjahr (WJ) 2014.
Wie in den Vorjahren führte das LfULG die Unternehmensbefragung in Abstimmung mit den Interessenvertretungen der sächsischen Ernährungswirtschaft (EW) durch. Ergänzt werden die Ergebnisse der Befragung durch Ergebnisse aus statistischen Zeitreihen zum Ernährungsgewerbe des Statistischen Landesamtes des Freistaates Sachsen.
Die Auswertung finden Sie nachfolgend als Download.
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