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Apfeltriebsucht

Schadbild

Baum

  • Bäume sind schwach, Triebe dünn, Rinde hat rötlich-braune Farbe, mitunter längs gerillt
  • nekrotische Flecken an der Rinde, Zweige können schrumpfen, erkrankte Bäume können absterben; bei schwacher Infektion können sich Bäume nach 2 – 3 Symptomjahren wieder erholen und anschließend normale Früchte tragen

Knospen

  • spätes Wachstum der Knospenenden im Herbst
  • manchmal bilden sich gegen Saisonende Rosetten an Blattenden, welche oft mit Echtem Mehltau infiziert sind
  • verfrühte Entwicklung der Achselknospe in den ersten 2 – 3 Jahren nach der Infektion, was einen zweiten Austrieb verursacht. Dadurch entstehen die sogenannten Hexenbesen an der Spitze des Haupttriebes
  • bei infizierten Bäumen auffällig enger Winkel zwischen Zweittrieb und Haupttrieb

Laub

  • Blätter erscheinen eher als normal und sind fein, unregelmäßig gezahnt und kleiner
  • In vielen Fällen, speziell bei Bäumen auf kalkhaltiger Erde, zeigt sich eine Chlorose und vorzeitige Rötung der Blätter – deren Ursache können jedoch auch andere Krankheiten sein, so dass unbedingt eine Untersuchung erfolgen muss.
  • oft frühe Entlaubung

Nebenblatt

  • bis zu vier Nebenblätter an einem Blatt
  • sind abnormal lang, kurzer Blattstiel

Blüten

  • verspätete Blüte – Spätsommer bis Frühherbst
  • die meisten Blüten sind normal entwickelt

Früchte

  • Früchte sind z. T. auffällig klein und geschmacksarm
  • Stiele sind länger und dünner
  • Samen und Samenaushöhlungen sind kleiner als normal

Biologie, Schadbild, Bekämpfung/Prophylaxe

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