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Antrags- und Auswahlverfahren

Wie läuft das Verfahren ab?

Aufruf

Das SMUL veröffentlicht Aufrufe mit Modulen, die allgemeine Anforderungen an Zielstellung, Inhalt und Umsetzung der Vorhaben stellen.

Anbieter von Wissenstransfer können daraufhin Förderung für Vorhaben beantragen, die inhaltlich der Vermittlung des jeweils aufgerufenen Themenschwerpunkts dienen. Darüber hinaus wird die spezifische inhaltliche und methodische Gestaltung des Vorhabens dem Antragsteller überlassen.

Antrag

Ein Antrag darf sich jeweils nur auf eines der aufgerufenen Module beziehen. Ein Antragsteller kann jedoch mehrere Vorhaben zu verschiedenen aufgerufenen Modulen beantragen. Auch mehrere Anträge für unterschiedliche Vorhaben modulintern sind möglich.

Der Antrag muss bis zu einem im Aufruf genannten Stichtag bei der Bewilligungsstelle (LfULG, Referat 33) eingegangen sein. Die Anträge müssen vollständig unterschrieben sein.

Vorhabenauswahl

Für jedes Modul eines Aufrufs erfolgt eine separate Vorhabenauswahl. Erfüllen die Einzelanträge die Förderkriterien, werden sie anhand von Vorhabenauswahlkriterien mit einem Punktesystem bewertet. Alle bewilligungsreifen Vorhaben, die den notwendigen Schwellenwert von 55 Punkten erreichen, werden für jedes Modul separat in eine Rangfolge gebracht (Ranking). Vorhaben, die den Schwellenwert nicht erreichen oder die Förderkriterien nicht erfüllen werden abgelehnt.

Bewilligung

Nach der ermittelten Rangfolge können, bis das jeweils im Aufruf genannte Budget  ausgeschöpft ist, alle Anträge bewilligt werden, welche die Förderkriterien erfüllen und den Schwellenwert erreichen.

Förderanträge, die zwar den Schwellenwert erreichen, für die aber aufgrund ihres Ranges das im Aufruf benannte Budget nicht mehr ausreicht, können nicht bewilligt werden. Sie werden in die Vorhabenauswahl des nachfolgenden Aufrufs einbezogen, sofern ein weiterer Aufruf erfolgt und dieser mit dem vorherigen Aufruf hinsichtlich der Auswahlkriterien und des Schwellenwertes identisch ist.

Nach welchen Kriterien werden die Vorhaben ausgewählt?

Bei der Vorhabensauswahl werden die folgenden sechs Kriterien bewertet:

  • Ausrichtung auf mindestens ein EU-Querschnittsziel: Innovation, Umweltschutz, Klimawandel und Anpassung an seine Auswirkungen.
  • Zielgruppe: Vorhaben, die sich an Führungskräfte richten, werden aufgrund ihres Multiplikatoreffekts höher bewertet als Vorhaben, die sich an Mitarbeiter bzw. sonstige Personen aus der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft richten.
  • Inhalt: Bewertet die Priorität und Aktualität der Vorhabeninhalte.
  • Methoden: Die Wissensvermittlung soll möglichst durch praktische Elemente unterlegt werden. Werden überwiegend gruppenorientierte, angewandte Methoden eingesetzt wird das Vorhaben daher höher bewertet, als wenn Wissen überwiegend über Frontalunterricht vermittelt wird.
  • Umsetzungskonzept: Das Umsetzungskonzept inkl. Beschreibung der Einzelveranstaltungen bildet das Schlüsselelement des Vorhabens. Das Konzept soll mindestens grundsätzlich nachvollziehbar sein und eine erfolgreiche Umsetzung erwarten lassen. Neben zeitlicher und inhaltlicher Plausibilität können z.B. Angaben zur Teilnehmerakquise und -information, zu Veranstaltungsorten, zu Referenten und ihren Qualifikationen Ausdruck eines guten Konzeptes und beeinflussen die Bewertung. Ist das Umsetzungskonzept lückenhaft oder der Zeitplan nicht plausibel, kann das Vorhaben den Schwellenwert nicht erreichen und folglich nicht bewilligt werden.
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Vorhabensauswahlkriterien sind im Förderportal des SMUL verfügbar.

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