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Alpaka und Lama

© Doreen Nitsche

In den letzten Jahren verbreiteten sich Lamas und Alpakas (Neuweltkameliden) nicht nur in Deutschland, sondern auch in Sachsen sehr schnell. In ihrer Heimat Südamerika werden sie als Woll-, Milch- und Fleischlieferant genutzt, Lamas zusätzlich als Transporttiere. In Deutschland standen anfangs die Züchtung und der Zuchtierverkauf im Vordergrund. Inzwischen hat auch die Wollerzeugung, die Nutzung zu therapeutischen Zwecken sowie zur aktiven Freizeitgestaltung (Trekkingtouren) an Bedeutung gewonnen. Darüber hinaus sind die Alpakas als Schwielensohler sehr gut als Grünlandpfleger und –nutzer einzusetzen.

Im Alpaka- und Lama-Zuchtverband Mitteldeutschland e.V. sind ca. 30 landwirtschaftliche Haupt- und Nebenerwerbsbetriebe aus Sachsen organisiert, die ca. 600 Tiere halten. Des Weiteren sind noch 26 sächsische Hobbytierhalter mit schwankenden Tierzahlen im Verband organisiert. Insgesamt gibt es in Sachsen ca. 150 Halter.

Da Alpakas und Lamas häufig in Hobbyhaltungen zu finden sind oder von Quereinsteigern gehalten werden, wird im zweijährigen Turnus ein Sachkundelehrgang im LfUG in Zusammenarbeit mit dem Alpaka- und Lama-Zuchtverband Mitteldeutschland e.V. am Standort Köllitsch durchgeführt. Termine zu angebotenen Lehrgängen finden Sie in dem Veranstaltungskalender des LfULG oder auf der Homepage des Alpaka- und Lama-Zuchtverband Mitteldeutschland e.V

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