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Landwirtschaft

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Pflanzliche Erzeugung

Der Pflanzenbau ist der planmäßige Anbau von Nutzpflanzen für die Ernährung von Mensch und Tier sowie zur stofflich und energetischen Verwertung. Bei einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) von ca. 911.000 ha (2006) in Sachsen entfallen ca. 80 % (721.000 ha) auf den Ackerbau und etwa 20 % (184.000 ha) auf Dauergrünland. Dominierende Fruchtartengruppen auf dem Ackerbauland sind Getreide mit etwa 56 % (402.000 ha), die Ölfrüchte mit ca. 18 % und der Futterpflanzenbau mit 15 %. Der Anteil der Hackfrüchte nimmt nur noch einen Anteil von knapp 3 % (21.000 ha) ein.

Leitbild der sächsischen Landwirtschaft ist die flächendeckende und umweltgerechte Landbewirtschaftung unter weitgehender Beachtung der Umweltressourcen Boden, Wasser und Luft sowie der natürlichen biologischen Vielfalt. Dabei kommt dem Pflanzenbau mit seinen Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Reduzierung von Emissionen, unerwünschten Stoffeinträgen und Beeinträchtigungen durch entsprechende Bewirtschaftungsmaßnahmen eine Hauptbedeutung zu. Dies wird deutlich durch eine hohe Beteiligung der sächsischen Landwirte am Teilprogramm »Umweltgerechter Ackerbau« des Programms »Umweltgerechte Landwirtschaft«. Hier haben insbesondere bodenschonende Maßnahmen (konservierende Bodenbearbeitung), die Reduzierung der N-Düngung und der integrierte Pflanzenschutz Vorrang. Gleiches trifft auf die Grünlandbewirtschaftung zu.

Die Verwertung pflanzlicher Erzeugnisse nimmt sowohl durch einen höheren Veredlungsgrad in der Lebensmittelbranche als auch durch verstärkte Sogwirkung aus dem Sektor Energie (Kraft- und Schmierstoffe, Biogas, Verstromung) zu.

Im Internet des LfULG finden Sie Informationen zu allen Bereichen der pflanzlichen Erzeugung, von der Bodenbearbeitung, über die Sortenwahl und Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz, Ernte bis hin zur Vermarktung und Weiterverarbeitung.

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